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Die Photovoltaikanlage am denkmalgeschützten Dach des Ernst-Happel-Stadions ist fertiggestellt.
Wiens Sportstadtrat Peter Hacker und NEOS-Sport­sprecher Markus Ornig mon­tier­ten An­fang der Woche das letzte von über 9.000 Solar­mo­du­len in luf­tiger Höhe. Die Anlage produziert nun jährlich rund 3.880 Mega­watt­stun­den Strom – mehr, als das Sta­dion selbst ver­braucht und etwa die Menge, mit der man 1.100 Haus­halte ver­sor­gen könnte. „Das emis­sions­freie Sta­dion war vor nicht all­zu lan­ger Zeit noch eine Vi­sion, jetzt ste­hen wir kurz vor der Um­set­zung“, sagte Hacker. Dank digi­ta­ler Pla­nung und prä­zi­ser Um­set­zung konnte die Mon­tage schnel­ler als ge­plant ab­ge­schlos­sen wer­den. Auf­grund der denk­mal­ge­schütz­ten Struk­tur des Dachs muss­ten die Mo­dule per Hand in über 20 Me­tern Höhe in­stal­liert wer­den, was vor allem im Win­ter eine große Heraus­for­de­rung war. Noch eine Neue­rung gibt es: Über­schüs­sige Ener­gie wird künf­tig auch im be­nach­bar­ten Stadion­bad ge­nutzt. Ne­ben Photo­vol­taik setzt das Sta­dion auf Geo­ther­mie und Wärme­pum­pen, 270 Boh­run­gen wur­den da­für unter­halb der Trainings­plätze vor­ge­nom­men. Mittler­weile wird auf den Plät­zen wie­der fleißig gekickt.
Video vom Dach des Wiener Ernst-Happel-Stadions wie es mit dem letz­ten sei­ner über 9000 Mo­du­le der neuen Foto­vol­taik­an­lage aus­ge­rüs­tet wurde ->

Posted by Wilfried Allé Tuesday, March 25, 2025 8:47:00 AM
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