
Weil in nahezu allen klassischen Medien immer und immer wieder mit absoluten Zahlen gearbeitet und berichtet wird, kommt Wien, mit seinen knapp 2 Millionen Bewohnern, mit sehr hohen CORONA-Neu-Infektionen schlecht weg.
Solch eine Berichterstattung erscheint mir höchst zweifelhaft, ja ungerecht. Vergleicht man Bezirke/Städte miteinander, muss das immer in Relation zu einer Bezugsgröße erfolgen. Bei Inzidenzzahlen ist die Bezugsgröße die Anzahl der Bewohner dieser Bezirke/Städte. Alles andere ist Humbug.
In dem hier aufgezeigtem Zahlenbeispiel (Original: https://orf.at/corona/daten/bezirke) lässt sich rasch ausmachen, wie hoch die laborbestätigten Fälle je 100.000 Einwohner in Österreichs Bezirken/Städten der letzten 7 Tage sind.
Und siehe da, Wien nimmt einen höchst lobenswerten Platz ein.
Die von ORF.at dargelegten Zahlen zeichnen ein ganz anderes Bild als sonst üblich: Wien hat einer der geringsten 7-Tages-Inzidenzen von Österreich; nämlich 528. Trotz alledem, immer noch viel zu hoch! Diese hohen Zahlen sind das Ergebnis von gewissen(losen) politischen Schönsprechgeistern und Selbstdarstellern.
Es darf durchaus etwas vertiefter nachgedacht werden, wie denn derartige 'Berichterstattung' zu deuten und zu verstehen ist!
Es stellt sich natürlich auich die Frage: Warum ist das so? Ist es Unwissenheit, Sorglosigkeit, oder ...? Und wie wir mittlerweile wissen, bis Message Control, ist alles möglich.
Finde deine Antwort selbst darauf; es können auch Mehrfachantworten sein.
Kleine Hilfstellung gefällig ->