In Simmering entsteht eines der leistungsstärksten Großwärmepumpen Europas
Wien setzt in Zukunft verstärkt auf Fernwärme. Um diese künftig ausschließlich klimaneutral erzeugen zu können, erfolgte nun der Spatenstich für ein riesiges Vorzeigeprojekt: Wien Energie baut in Simmering eine der leistungsstärksten Großwärmepumpen Europas. Diese soll im Vollausbau bis zu 112.000 Haushalte mit grüner Wärme versorgen können. Stadtrat Peter Hanke: „Mit dem Bau dieser Großwärmepumpe machen wir einen großen Schritt für die Erreichung der Klimaziele der Stadt." Denn die Anlage produziert Fernwärme aus 100 Prozent regionalen, erneuerbaren Quellen. Genutzt wird dafür vor allem die Abwärme des gereinigten Abwassers der ebswien Kläranlage sowie Ökostrom aus dem Donaukraftwerk Freudenau. „Wir zeigen, dass wir alle Hebel für den Klimaschutz in Bewegung setzen", sagte Klimastadtrat Jürgen Czernohorsky. Damit soll das ehrgeizige Ziel Wiens, 2040 klimaneutral zu sein, unterstützt werden. Die Großwärmepumpe soll 300.000 Tonnen CO2 sparen. Bereits Mitte 2023 wird sie bis zu 56.000 Haushalte mit umweltfreundlicher Wärme versorgen, der Vollausbau erfolgt bis 2027.
Posted by Wilfried Allé
Monday, February 28, 2022 9:42:00 AM
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Der mit der Energiewende und der zunehmenden Elektrifizierung enorm wachsende Strombedarf im Ballungszentrum Wien hat Umbauarbeiten im APG-Umspannwerk Wien Süd-Ost notwendig gemacht. Der gesamte Umbau gewährleistet nachhaltig die sichere Stromversorgung für den Großraum Wien. „APG (Austrian Power Grid) und Wiener Netze arbeiten hier Hand in Hand. Eine sichere Stromversorgung ist die Basis der modernen, nachhaltigen, digitalen Gesellschaft. Dies ist die Voraussetzung, um die Klima- und Energieziele zu erreichen.
Mit 99,99 Prozent Versorgungssicherheit haben die Wiener Netze eines der sichersten Stromnetze Europas. „Damit alles funktioniert, sind laufend Investitionen in die Instandhaltung und den Ausbau der Energienetze notwendig. Eine wichtige Hauptschlagader der Stromversorgung ist dabei die 380kV-Leitung, die eine zusätzlich Anspeisung von erneuerbarer Energie in die Stadt ermöglicht“, so Wiener Netze-Geschäftsführer Gerhard Fida.
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Posted by Wilfried Allé
Saturday, October 30, 2021 2:30:00 PM
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muss die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen aktiv vorangetrieben werden!
„Die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen muss man aktiv vorantreiben – einfach abzuwarten und sich über einen krisenbedingten Rückgang zu freuen, ist zu wenig“, reagierte heute Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky auf die heute von Ministerin Leonore Gewessler bekannt gemachten Zahlen zur Entwicklung der Treibhausgase in Österreich. „Nach wie vor fehlen auf Bundesebene die gesetzlichen Klimaziele für 2021 und auch ein sozial gerechter Plan für die Klimaneutralität!“
Klimaneutralität brauche viele aktive Schritte.
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Posted by Wilfried Allé
Monday, August 23, 2021 2:15:00 PM
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„Mit der Förderung für E-Lastenfahrräder unterstützen wir Wiener Betriebe beim Umstieg auf klimafreundliche Mobilität. Es freut mich, dass die Förderung so gut angenommen wird. Gemeinsam leisten wir einen positiven Beitrag für das Klima“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.
Die FörderwerberInnen sind größtenteils kleine und mittelständische Unternehmen aus einer Vielzahl an Branchen – vom Handel zur Gastronomie, vom Kunst- und Kulturbereich bis zum Bauwesen. Es sind dabei gerade auch diese Sparten und Unternehmen, die am stärksten von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind.
Aufgrund der großen Nachfrage wurde die E-Lastenradförderung für Betriebe um 200.000 Euro aufgestockt. Insgesamt stehen damit eine Million Euro aus dem Ökostromfonds des Landes Wien für die Betriebe bereit.
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Posted by Wilfried Allé
Tuesday, July 20, 2021 12:07:00 AM
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Ein Meilenstein für die Klimamusterstadt
Schluss mit Fleckerlteppich – ab 1. März 2022 gelten einfache, einheitliche Park-Regelungen in der gesamten Bundeshauptstadt. Mit der Ausweitung der Kurzparkzone auf ganz Wien erhalten alle Bezirke ein flächendeckendes Parkpickerl. Die Kurzparkzonen werden angeglichen und gelten Wien-weit Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr: Für alle Wienerinnen und Wiener kostet das Parkpickerl ab März 10 Euro pro Monat. Die Einnahmen fließen in den weiteren Ausbau der Öffis. Wie die Erfahrungen aus den bisherigen 18 Wiener Parkpickerlbezirken zeigen, bringt die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung mehr freie Parkplätze für die Wienerinnen und Wiener, weniger Verkehr, mehr Lebensqualität und mehr Klimaschutz für die Millionenstadt.
Einheitliches Parkpickerl: Vorteile für Mensch und Umwelt
Die positiven Effekte der Parkraumbewirtschaftung sind aufgrund der bisherigen zahlreichen Erweiterungen der letzten Jahre gut messbar.
- Evident ist eine Reduktion der Auslastung der Parkplätze von bis zu 30 % und
- vor allem ein massiver Rückgang von Autos mit Nicht-Wiener Kennzeichen.
- Die Zeit zur Parkplatzsuche nimmt damit enorm ab.
- In Bezirken mit Parkpickerl gingen die Autofahrten merkbar zurück, alleine im Westen wurden rund 8.000 PKW-Fahrten pro Werktag weniger verzeichnet.
- Auch das Falschparken nahm nach Einführung des Parkpickerls ab –
- um über zwei Drittel, was wiederum den Verkehrsfluss erhöht und auch die Öffis deutlich weniger behindert.
- Penderlnnen steigen vermehrt auf die Öffis um
- Die Akzeptanz der Parkraumbewirtschaftung stieg in allen Bezirken nach der Einführung enorm. Die Mehrheit der BewohnerInnen in Parkpickerl-Bezirken steht voll und ganz hinter dem Modell.
- Mit den Einnahmen der Parkraumbewirtschaftung wird der weitere Ausbau der Öffis in der Klimamusterstadt finanziert
- Weniger Verkehr, weniger Lärm, mehr Verkehrssicherheit und mehr Klimaschutz:
- Das Parkpickerl ist ein zentraler Beitrag zu Wiens hoher Lebensqualität
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Posted by Wilfried Allé
Friday, June 18, 2021 4:39:00 PM
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Die Schwimmenden Gärten am Donaukanal
In den letzten Jahren hat die Stadt Wien an vielen Flächen Erholungsräume direkt am Wasser geschaffen, wie etwa am CopaBeach oder auch am ArbeiterInnenstrand. Während in anderen Bundesländern, wie etwa rund um den Attersee, immer mehr Flächen privatisiert wurden, geht Wien einen anderen Weg. Wien öffnet Flächen am Wasser für alle, schafft attraktive Flächen zur kostenlosen Nutzung und trägt damit zur so hohen Lebensqualität in unserer Stadt bei. mehr ->
Posted by Wilfried Allé
Monday, June 29, 2020 8:22:00 PM
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Blume am Gemeindebau: Fassadenbegrünung leistet wichtigen Beitrag im Kampf gegen Hitze in der grünsten Metropole der Welt
Die Klimamusterstadt Wien kämpft seit vielen Jahren erfolgreich gegen den Klimawandel und seine Folgen. Schon heute hat Wien im Bundesländer-Vergleich die geringsten CO2-Emissionen pro Kopf. Zugleich braucht es adäquate Anpassungsmaßnahmen gegen die klimawandelbedingte Hitze in der Stadt, die den Menschen vor allem im dichtverbauten Gebiet zu schaffen macht.
Wien setzt dabei unter anderem massiv auf Begrünung: „Am Weg zur Klimamusterstadt setzen wir in der ganzen Stadt zahlreiche Maßnahmen, um gegen urbane Hitzeinseln vorzugehen. Wien schaut darauf, dass diese Maßnahmen allen überall zu Gute kommen – unabhängig von Wohngegend und Geldbörse. Denn für uns ist der Klimaschutz untrennbar und zentral mit sozialer Gerechtigkeit und Ausgewogenheit verbunden“, so Umweltstadträtin Ulli Sima, die das Projekt aus dem Sonderfördertopf der Geschäftsgruppe Umwelt unterstützt.
Überall dort wo herkömmliche Begrünungsmaßnahmen nicht möglich sind, etwa im dichtverbauten innerstädtischen Bereich, sind Gebäudebegrünungen eine ideal Alternative. Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran. Jedes Jahr werden zehn städtische Fassaden begrünt.
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Posted by Wilfried Allé
Friday, May 22, 2020 1:31:00 PM
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Wiener Öffis sind der zentrale Beitrag zum Klimaschutz und daher wird laufend in Instandhaltung und Ausbau investiert
Die Bausubstanz der U4 stammt aus Zeiten der Stadtbahn. Binnen zwei Monaten (von Samstag, 29. Juni bis zu Schulbeginn, am 2. September 2019) wird die 3,5 Kilometer lange Strecke zwischen Karlsplatz und Längenfeldgasse auf den neuesten Stand der Technik gebracht und damit fit für die nächsten Jahrzehnte gemacht.
„Damit die U4 pünktlich zu Schulbeginn wieder durchgängig unterwegs sein kann, wird derzeit bei jedem Wetter und rund um die Uhr gearbeitet. Die Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort leisten von Beginn an hervorragende Arbeit. Ihnen, aber natürlich auch allen Verantwortlichen im Hintergrund, gilt heute mein Dank“, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima. „Auch wenn so große Renovierungsarbeiten für die Fahrgäste nicht immer angenehm sind, so sind sie notwendig, damit unsere Öffis auch künftig so gut funktionieren." mehr ->
Posted by Wilfried Allé
Friday, August 9, 2019 9:57:00 PM
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Der Klimawandel ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit. Wien übernimmt in Österreich eine Vorreiterrolle, wenn es einerseits um Klimaschutz aber andererseits auch um dringend notwendige Klimaanpassungsmaßnahmen geht. Seit 1999 verpflichtet sich die Stadt etwa zur Einhaltung strenger Klimaschutzziele (das dritte Klimaschutzprogramm wird 2020 beschlossen werden und das bisherige ablösen), bis 2018 konnten so die Pro-Kopf-Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um beachtliche 34 Prozent gesenkt werden.

Im Bundesländervergleich ist Wien in vielen Bereichen bereits jetzt vorbildlich:
- Wien stößt die mit Abstand wenigsten Treibhausgase aus (Pro-Kopf-Verbrauch um etwa ein Drittel weniger)
- Wien hat den niedrigsten Pro-Kopf-Energie-Verbrauch aller Bundesländer (20.000 kWh pro Kopf und Jahr im Vergleich zu Spitzenreiter Oberösterreich mit 45.100 kWh)
- Wien hat die wenigsten PKW pro EinwohnerIn (seit 2005 sinkt der PKW-Bestand kontinuierlich, während er in allen anderen Bundesländern steigt)
- In Wien gibt es mittlerweile mehr Öffi-Jahreskarten als Autos
- 34% der Auto-Wege werden in Wien mittlerweile mit e-Car zurückgelegt (im Vergleich zu 8% in anderen Großstädten)
- Wien hat den niedrigsten Bodenverbrauch pro Kopf (zwischen 2005 und 2017 sank er um beachtliche 15%, während er in anderen Bundesländern anstieg)
- Wien Energie ist mittlerweile der größte Solaranlagen-Betreiber Österreichs

Neben Maßnahmen für Klimaschutz wurden aber in den letzten Jahren auch zahlreiche Initiativen gesetzt, die den BewohnerInnen der Stadt das Leben an hitzegeplagten Tagen erleichtern. Unter der Bezeichnung "Cooles Wien" wurde vor allem den sogenannten Hitzeinseln, also sich besonders aufheizenden Plätzen in der Stadt, der Kampf angesagt.

Darunter befinden sich folgende Initiativen:
- Mehr Parks und Grünflächen: Zusätzlich zu den bereits 850 bestehenden Parks werden 13 Hektar neue Parkflächen geschaffen, neben dem Elinor-Ostrom-Park in der Seestadt Nord etwa auch eine Stadtwildnis am Nordbahnhof-Gelände.
- Begrünung von Hausfassaden: Die Stadt fördert dies mit insgesamt 500.000 Euro und sorgt damit für eine Abkühlung der Umgebung.
- Nebelduschen im öffentlichen Raum dienen der Abkühlung der Umgebungstemperatur und helfen vor allem an besonders heißen Tagen – im Juli 2019 wurden diese an 50 Orten in ganz Wien zumindest temporär errichtet
- 2,3 Millionen Euro Klima-Förderung stehen für spezielle Maßnahmen der Bezirke zur Verfügung. Damit können sowohl Begrünungen wie auch Wasserspiele oder andere Klimaanpassungen vorgenommen werden (mehr Infos hier).
- 8 Millionen Euro stehen für zusätzliche Baumpflanzungen zur Verfügung – zu den bereits 480.000 Stadtbäumen kommen pro Jahr rund 3.000 Jungbäume dazu
- Neben über 1.000 Trinkbrunnen in der gesamten Stadt sorgen auch noch Wasserspielplätze und die zahlreichen Wiener Bäder (die Naturbadegewässer sogar mit freiem Eintritt) für Abkühlung
- Bis 2020 klimatisieren die Wiener Linien alle Züge der U6, zudem werden auch die Bims durch spezielle Maßnahmen "cooler".

Hier findest du mehr Infos zu den Themen Klimaschutz in Wien, dem Wiener Klimaschutzprogramm und den Projekten von "Cooles Wien"
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, July 17, 2019 8:01:00 PM
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Wiener Pensionisten-Wohnhäuser genießen Bioerdäpfel aus Wien – neue Logistik spart 40 Tonnen CO2 pro Jahr

Auf die Teller der BewohnerInnen der Wiener Pensionistenwohnhäuser kommen ausschließlich Bio-Erdäpfel aus städtischer Produktion, und das noch dazu besonders klimaschonend. Seit Kurzem wird nämlich selbst die Zwischenlagerung und die Auslieferung des hochwertigen Gemüses an die verschiedenen Einrichtungen innerhalb Wiens abgewickelt und damit die Transportwege möglichst kurz gehalten. "Die Wiener Bäuerinnen und Bauern leisten großartige Arbeit, produzieren erstklassige Produkte und tragen durch kurze Transportwege wesentlich zum Klimaschutz in Wien bei", erklärte Bürgermeister Dr. Michael Ludwig bei der Besichtigung des Bio-Zentrums Lobau.
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Posted by Wilfried Allé
Friday, July 12, 2019 8:50:00 PM
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