AZ-Neu

Die neue Zeitung für Arbeiter, Angestellte, KMUs, EPUs und Pensionisten

Public Private Partnerships (PPP): Der Gewinn wird privatisiert, der Verlust sozialisiert. 

Aus unternehmerischer Sicht ein lukratives Geschäftsmodell

Ein Krankenhaus geht in Insolvenz. Denkunmöglich, oder doch nicht?

Die vom Baukonzern Carillion errichteten Bauwerke, wie Schulen, Gefängnisse und Straßen wurden auch gleich von diesem betrieben. Eine praktische Symbiose aus Sicht der britischen Regierung: Bau und Betrieb von Infrastruktur und Dienstleistungen im öffentlichen Interesse konnten ausgelagert werden, somit auch die Verantwortung dafür. So sieht zumindest das Grundmodell der englischen Private Finance Initiative aus, die von den Regierungen beider Couleurs seit 1992 getragen wurde. Doch nun ist der Konzern insolvent. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Monday, May 7, 2018 10:45:00 PM
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Der Kampf der Sioux für ihre heiligen Stätten 

Nicht ob, sondern wann wird Wasser verseucht

Die Gegner des Projekts können diese Argumente nicht überzeugen. „Die Frage ist doch nicht, ob diese Ölleitung undicht wird und den Missouri mit Öl verschmutzen wird“, sagt der Häuptling des Standing Rock Sioux Stammes, Dave Archambault II. „Die Frage ist nur, wann das passieren wird.“ Die Indianer beziehen ihr Trinkwasser aus dem Missouri River. mehr ->

Die amerikanischen Ureinwohner wehren sich dagegen. Und Menschen auf der ganzen Welt unterstützen ihren Protest: durch Spenden, Demonstrationen, oder Solidaritätsbekundungen über Facebook. Auch prominente US-Schauspieler wie Samuel L. Jackson und Mark Ruffalo setzen sich für sie ein. Anfang Dezember sah es nach einem Durchbruch aus: Die Genehmigung für die gefährliche Pipeline wurde von der Obama-Administration zurückgezogen, die Sioux hatten vorerst gewonnen! Doch der neue US-Präsident Trump hat jetzt per Dekret wieder grünes Licht für den Weiterbau gegeben. Damit tritt er nicht nur die Rechte der Sioux mit Füßen und bedroht die Umwelt, sondern betreibt schamlose Vetternwirtschaft: Er selbst war an der Firma beteiligt, die die Pipeline baut.
Mit deiner/ihrer Unterschrift könnte die finanzielle Unterstützung seitens deutscher Banken verhindert werden. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Saturday, April 8, 2017 10:42:00 AM
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Die autoritäre Stabilisierung eines Wohlstandsmodells 

Drei Jahrzehnte neoliberaler Politik haben die Polarisierung von Arm und Reich im innergesellschaftlichen wie im internationalen Maßstab verschärft. Dass es sich dabei um eine alternativlose Befreiung des Kapitalismus von seinen sozialen Fesseln handelt, die langfristig allen zugutekommt, wird von eingefleischten Neoliberalen zwar nach wie vor behauptet - nur glaubt ihnen das keiner mehr.
Dass die Rechten derzeit überall erstarken, liegt auch daran, dass sie sich in der Krise als die eigentlichen, weil konsequenteren Garanten jener Exklusivität inszenieren können, die im Normalbetrieb der imperialen Lebensweise immer schon angelegt ist. Ihren Aufstieg aufzuhalten und mit den Geflüchteten solidarisch zu sein, beinhaltet deshalb auch, die imperiale Lebensweise zu kritisieren und zugunsten solidarischer Formen des Zusammenlebens zurückzudrängen. Es geht darum, die sozial-ökologischen Zerstörungen, die die vorherrschenden und als attraktiv empfundenen Formen der Ernährung, der Kommunikation, der Mobilität oder des Sich-Kleidens verursachen, sichtbar zu machen und zu bekämpfen, anstatt sich gegenüber denjenigen abzuschotten, die diesen Zerstörungen zu entkommen versuchen. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Wednesday, April 5, 2017 2:28:00 PM
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"Landraub" - Filmtipp für Sonntag ORF2, 5.2.2017  

Filmtipp!
Landraub
Ein Film von Kurt Langbein & Christian Brüser
5. Februar 2017 | 23:05 Uhr | ORF2

 

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Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Seit der Finanzkrise hat das Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Den Lebensgrundlagen für alle droht so die Zerstörung.

Zum Kinostart im Herbst 2015 gab es vielfältige Reaktionen: „Am Land wollen alle verdienen. Und so sind die Passagen am stärksten, in denen die sachlich ihre Profitinteressen erläuternden Agrarmanager mit den Aussagen von traditionellen Bauern kontrastiert werden“ - der Tagesspiegel über Landraub.
„In ruhigen, aber wuchtigen Bildern erzählen Kurt Langbein und Christian Brüser in ihrem Dokumentarfilm "Landraub" fünf Geschichten, … wie man mit Geld Bauern mordet. Eine wichtige Dokumentation“, schreibt Eckhard Fuhr in der „Welt“ zum deutschen Kinostart.

Und das SWR-Magazin "Kunscht" meinte: „Ein denkwürdiger, bildgewaltiger und besonders sehenswerter Film“.

„Kurt Langbeins „Landraub“ ist eine aufrüttelnde Dokumentation über den Zusammenhang zwischen westlichem Lebensstil und dem Preis, den Menschen in anderen Teilen der Erde dafür zahlen müssen.“ (National Geographic)

Der Dokumentarfilm ging rund um die Welt, er lief auf Festivals in fast allen Europäischen Ländern und von Mexiko über Australien bis Südkorea, TV-Stationen in Schweden, Norwegen, Frankreich, Griechenland, Portugal, Russland, Taiwan und Hongkong strahlten ihn aus.
Jetzt zeigt ihn der ORF als Dok.Film.

„Kaufen sie Land. Es wird keines mehr gemacht“  Mark Twain

Unter diesem Link können Sie den Trailer ansehen. Folgen Sie uns auch auf Facebook.

 

 

 

 

 

Regie: Kurt Langbein | Buch: Christian Brüser, Kurt Langbein | Kamera: Wolfgang Thaler, Attila Boa, Christian Roth | Ton: Armin Koch, Martin Stiendl | Schnitt: Andrea Wagner | Redaktion ORF:  Ed Moschitz, Christian Riehs | Produktionsleitung: Claudia Rabl | Produzent: Kurt Langbein

Eine Produktion von Langbein & Partner 
Hergestellt mit der Unterstützung des Österreichischen Film Instituts & FISA
In Zusammenarbeit mit dem ORF/Film-Fernsehabkommen
Im Weltvertrieb von autlook


www.langbein-partner.com
© 2017 Langbein & Partner

Posted by Wilfried Allé Thursday, February 2, 2017 10:36:00 AM
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Der Neoliberalismus bringt à la longue nur Unzufriedenheit hervor 

Der Neoliberalismus geht vom Funktionieren perfekter Märke aus. Diese gibt es in der Praxis aber nicht! Neoliberale Ökonomen wollen uns glauben machen, dass es uns allen tatsächlich besser ginge, aber wir es nur nicht erkennen. Um das wahrzunehmen und um das so auch zu glauben, bedarf es keiner weiteren Erklärungen ihrerseits. Vielmehr sei es eine Sache für Psychiater, die diese Zweifler brauchen. Eine mehr als zynische Behauptung. Aber sie wirkt. Sie wirkt deshalb, weil damit all jene Menschen gleich mal vorab in Misskredit gebracht werden, die diese neoliberale Vorgehensmodelle in Frage stellen oder die sich klar dagegen positionieren. Gewerkschaften und ähnlich 'unnötige' Organisationen gehören da sowieso gleich mal dazu.
In dieser gefesselten Gedankenwelt (nicht: entfesselten Wirtschaft!) war und ist es nicht möglich, politische Maßnahmen zu setzen, dass Gewinne breiten Schichten zugutekommen. Stattdessen wurden Ungleichheit verstärkt und Wirtschaftsleistungen untergraben. In dieser neoliberalen, globalisierten Welt wurden und werden Banken und Großunternehmen auf Kosten aller übrigen begünstigt. Die Auswirkungen in den USA (weil dort gibt es Studien von so renommierten Instituten wie z.B. das Roosevelt Institute) zeigen auf, dass 90% seit einem Dritteljahrhundert unter stagnierendem Einkommen leiden. Das Medianeinkommen vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer ist real (inflationsbereinigt) niedriger als vor 42 Jahren. Und ganz unten sind die Reallöhne mit dem Niveau von vor 60 Jahren vergleichbar.
Klar, dass das Populisten auf der Welt ausnutzen, um gegen das Establishment Stimmung zu machen. Lösungen anzubieten ist gar nicht mehr notwendig. Es ist daher höchst an der Zeit, dass dieser ausgetretene Pfad verlassen wird, mit Politikern voran, die wirklich das Wohl aller Menschen - und nicht das von ein paar wenigen - zum Ziel hat, auch nicht das des sog. 'Kleinen Mannes' - den es so in Wahrheit gar nicht gibt; und für den daher auch nicht wirklich was gemacht werden muss. Man beobachte nur das Abstimmungsverhalten jener politischen Gruppierungen, wann immer es um Absicherungen oder Verbesserungen im Sozialwesen, Bildung oder Verteilungsgerechtigkeit geht. Die sozialdemokratischen Parteien weltweit haben hier die besten Zielvoraussetzungen, scheinen hier aber fast auf verlorenem Posten zu stehen. Zumal sie eben auch nur so stark agieren können, wie sie vom Wähler gestärkt werden.
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Posted by Wilfried Allé Monday, August 22, 2016 6:32:00 PM
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Die Bilanz des Neoliberalismus 

Der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister erklärt die Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahrzehnte, erläutert die Ursachen und Konsequenzen der aktuellen Dauerkrise und analysiert die prekäre ökonomische und politische Situation Europas. In nur einer Stunde bekommt man mehr Information präsentiert und Zusammenhänge erklärt, als man sich das selbst in vielen Stunden durch Lesen diverser Fachliteratur selbst aneignen kann.
Folge dem Link zur Sendereihe „Europa und der Stier“ des TV-Sender „OKTO“; zum Sendebeitrag vom 18.1.2016 ->

Posted by Wilfried Allé Wednesday, January 27, 2016 11:36:00 PM
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