AZ-Neu

Die Informationsplattform für ArbeiterInnen, Angestellte, KMUs, EPUs und PensionistInnen

Die arbeitsmarktpolitischen Pläne der Bundesregierung 

Der Ökonom Stephan Schulmeister analysiert im Video diese Pläne

Hinter einer freundlichen, nahezu schon freundschaftlichen Fassade verbergen sich Streichung von Beschäftigungsbonus und Notstandshilfe, oder auch ein Familienbonus, der zielgerichtet nicht bei jenen Menschen ankommt, die diesen am dringensten bräuchten. zum Video ->

Posted by Wilfried Allé Sunday, January 21, 2018 12:28:00 AM
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Immer häufiger wird in Österreich von jenen, die mehr der freien als der sozialen Marktwirtschaft anhängen, die Abschaffung der Notstandshilfe gefordert 

Hartz IV für Österreich: Finger weg von der Notstandshilfe, Herr Finanzminister! mehr ->

Posted by Wilfried Allé Monday, July 31, 2017 6:10:00 PM
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Mindestsicherung
 

Eine Kürzung dieser wichtigen Leistung träfe genau jene, die ohnehin nichts oder wenig zum Leben haben. Jeder, der bei den Ärmsten sparen will, schafft damit Armut und Obdachlosigkeit.

Fakten zur Mindestsicherung

Tatsache ist:

  • 75 Prozent aller BezieherInnen der Mindestsicherung (BMS) erhalten lediglich eine Aufstockung, da sie über ein anderes Einkommen verfügen, das aber nicht zum Leben reicht.
  • Die durchschnittliche Höhe der in Österreich ausbezahlten Mindestsicherung beträgt nicht 828 Euro – das wäre das Maximum –, sondern nur rund 300 Euro.
  • Die durchschnittliche Dauer des Bezugs liegt bei acht Monaten.
  • Die Ausgaben für die BMS machen lediglich 0,7 Prozent der Sozialausgaben aus.
  • Rund 70 Prozent der BMS-BezieherInnen sind Frauen und Kinder – von einer Kürzung wären also vor allem sie betroffen.

Viel wichtiger ist: Lohnarbeit, von der man leben kann

  • Vorstellbar ist aus Sicht der SPÖ, auch bei der Mindestsicherung verstärkt auf Sachleistungen zu setzen.
  • Viel wichtiger ist es jedoch, für Lohnarbeit zu sorgen, von der man leben kann. Denn nicht die Sozialhilfe ist zu hoch, sondern die Löhne zu niedrig. Die SPÖ setzt sich daher für einen Mindestlohn ein – als Einkommen, mit dem man auskommen kann.

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Created 7/11/2016 by Wilfried Allé
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