AZ-Neu

Die Informationsplattform für ArbeiterInnen, Angestellte, KMUs, EPUs und PensionistInnen

"Bleiben Sie Zuhause, wenn Sie sich krank fühlen" 

"Bleiben Sie Zuhause, wenn Sie sich krank fühlen."
Diese Anordnung erhalten wegen Corona derzeit die Fahrer*innen von Konzernen wie Deliveroo und Amazon.

Doch für viele von ihnen ist das keine Option -- denn
jeder Tag ohne Arbeit, ist ein Tag ohne Geld für Miete und Lebensmittel.
Mit dieser Ausbeutungspolitik gefährden Amazon und Co. nicht nur die Fahrer*innen, sondern leisten einer Ausbreitung des Coronavirus Vorschub.
 

Während sich der Coronavirus weiter ausbreitet, versorgen die Fahrer*innen von Amazon, Deliveroo und Co. erkrankte Personen mit lebensnotwendigen Gütern.

Die Fahrer*innen haben ein erhöhtes Risiko sich mit Corona zu infizieren -- und den Virus an dutzende Personen weiterzugeben, mit denen sie tagtäglich in Kontakt kommen. Weil die Konzerne ihnen keine bezahlten Krankheitstage geben, ist die Gefahr sogar um ein vielfaches höher.

Wenn immer mehr Menschen gezwungen sind Zuhause zu bleiben und Hamsterkäufe die Supermarktregale leeren, dann werden Lieferkonzerne zentral für die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern. Wir müssen die Fahrer*innen schützen -- damit sie auch weiterhin ihren wichtigen Job machen können.

Fahrer*innen sollen nicht krank arbeiten müssen!
Fordern Sie Amazon, Deliveroo und Co. auf, ihren Fahrer*innen bezahlte Krankheitstage zu garantieren!

Über Jahre hinweg hat die Gig-Economy Profite auf dem Rücken der Menschen gemacht, die für sie die meiste Arbeit leisten -- ohne ihnen auch nur grundlegende Arbeitsrechte zuzugestehen. Nun sehen wir die Konsequenzen dieses Handelns.

Doch die Corona-Krise gibt uns die Möglichkeit, die profitgierige Gig-Economy grundlegend zu ändern. Einige Konzerne sehen langsam ein, dass sie handeln müssen -- und überlegen, einen Krankheitsfond für ihre Fahrer*innen einzurichten. Wenn wir jetzt den Druck auf Amazon, Deliveroo und Co. erhöhen, dann werden sie nachgeben und arbeitsrechtliche Schritte einleiten, die das Leben aller Fahrer*innen verbessern -- egal ob mit Corona infiziert oder nicht.

Unterschreiben Sie diese Notfall-Petition von "SumOfUs":
Fordern Sie bezahlte Krankheitstage für die Fahrer*innen von Lieferkonzernen!

Posted by Wilfried Allé Sunday, March 15, 2020 12:05:00 PM
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Gender Time Gap 

Frauen zahlen den Preis für ein funktionierendes Familienleben

Abhängig beschäftigte Frauen arbeiteten beispielsweise in Deutschland im Jahr 2016 durchschnittlich 30,2 Stunden in der Woche. Im Vergleich dazu betrug die Arbeitszeit der abhängig beschäftigten Männer im Durchschnitt 38,3 Stunden pro Woche. Damit lag die sogenannte Gender Time Gap, das heißt die Differenz der Arbeitszeiten von Frauen und Männern im Mittel bei 8,1 Stunden. Die Zahlen für Österreich liegen in einem ähnlichen Bereich. In der EU 28 beträgt die durchschnittliche Gender Time Gap im Jahr 2015 5,7 Stunden.

Der kontinuierlich hohe Abstand zu den Arbeitszeiten der Männer zeigt, dass es für Männer und Frauen unterschiedliche Strategien gibt, erwerbstätig zu sein – und dass diese geschlechtsspezifischen Strategien ein hohes Niveau an Änderungsresistenz aufweisen. Männer sind nach wie vor nahezu ausschließlich in Vollzeit erwerbstätig, während Frauen zumindest in bestimmten Lebensphasen auf Beschäftigungsverhältnisse mit einer geringeren Stundenanzahl setzen, z.B. um sich verstärkt der Kinderbetreuung widmen zu können. Diese Teilzeitstrategie, mit den bekannten Auswirkungen eines geringeren Einkommens und schlechteren Karriereaussichten, führt zu einer nicht ausreichenden eigenständigen sozialen Absicherung der Frauen sowohl in der Erwerbsphase als auch bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder im Alter. Damit wird der Preis für eine bessere Vereinbarkeit und ein entspannteres Familienleben von den Frauen gezahlt, indem sie nicht über die Rolle der Hinzuverdienerinnen im Haushalt hinaus kommen. Allerdings weisen Befragungen nach den Arbeitszeitwünschen von Frauen auch darauf hin, dass vielfach Teilzeitarbeit deshalb ausgeübt wird, weil eine adäquate Vollzeitstelle nicht gefunden wird.

Auch deutet vieles darauf hin, dass kulturspezifische normative Einstellungen zum Verständnis der Rolle der Frau als Mutter Arbeitszeitentscheidungen von Frauen beeinflussen. In Ländern mit konservativer Einstellung sind die Arbeitszeiten von Frauen häufig kürzer als in Ländern mit progressiver Einstellung.

Dieser Beitrag ist eine gekürzte Version des Editorials der Ausgabe von http://www.sozialpolitik-aktuell.de

Posted by Wilfried Allé Wednesday, January 29, 2020 12:17:00 PM
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Ansätze für eine „neue Normalarbeitszeit“ – Arbeitszeit nach ihrer Belastung bewerten 

Finanzielle Zuschläge für belastende Arbeitszeiten sind weit verbreitet, stellen aber keine gute Lösung dar, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Eine angemessene Kompensation in Form von zusätzlicher Freizeit statt finanzieller Zuschläge soll dann diese Belastung ausgleichen. Damit würden positive Effekte auf Gesundheit und Privatleben erzielt sowie bestehende Anreize für ein freiwilliges Verbleiben in belastenden Arbeitszeiten reduziert werden. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Friday, May 24, 2019 1:15:00 AM
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Wie sich der Plan A vom 12-Stunden-Diktat von ÖVP-FPÖ unterscheidet 

Ein Faktencheck

ÖVP und FPÖ und ihre Anhänger verbreiten in Foren und Online-Diskussionen die Behauptung, dass das alles so schon im „Plan A“ der SPÖ zu finden sei.

Was steht nun tatsächlich im Plan A?

  1. Genereller 12-Stunden-Tag:

    „Ein genereller 12-Stunden-Tag ist für uns nicht vorstellbar“, heißt es da. Und: „Das Arbeitszeitgesetz ist heute schon flexibel und lässt zahlreiche Ausnahmen zu, um auf wirtschaftliche Notwendigkeiten eingehen zu können“ und härter noch: „Die Forderung eines generellen 12-Stunden-Tages ist ein Rückschritt ins 18. Jahrhundert.“

    Einzige Ausnahme: In der Gleitzeit sollen 12 Stunden am Tag möglich werden – „jedoch nur, wenn als Ausgleich längere zusammenhängende Freizeitblöcke genommen werden können.“ Wird der 12-Stunden-Tag im Betrieb vereinbart, muss geregelt sein, dass der Beschäftigte ein Recht auf Freizeitblöcke hat. Das heißt: Innerhalb von beispielsweise zwei Wochen muss man das Recht haben, die Gutstunden als freie Tage zu nutzen. 

  2. 60-Stunden-Woche
    Eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit ist im Plan A nicht vorgesehen, die 60-Stunden-Woche kommt nicht vor. Im Gegenteil: „Mittelfristig werden wir über Maßnahmen zu generellen Arbeitsverkürzung nachdenken müssen.“
  3. Überstunden-Zuschläge

    Flexibilität ist keine Einbahnstraße, Arbeitnehmer sollen für jede Überstunde, die geleistet wurde, auch in Zukunft ihre Zuschläge bekommen“ steht im Plan A. Bei Gleitzeit muss ein Recht auf Freizeitblöcke vereinbart werden. 

  4. Vier-Tage-Woche

    Im Plan A ist das Recht auf Freizeitblöcke vorgesehen. Wenn in der Gleitzeit 12 Stunden möglich werden, dann nur, „wenn als Ausgleich längere zusammenhängende Freizeitblöcke genommen werden können“ – und zwar verpflichtend.

  5. Wochenendarbeit

    Eine Änderung der Wochenend-Arbeit ist im Plan A kein Thema.

  6. All-In-Verträge

    „Zukünftig sollen All-in Vereinbarungen nur mehr ab einem Bruttolohn von mindestens 5.000 Euro zulässig sein, um schwächere Einkommensgruppen weitgehend davor zu schützen.“ – All-in-Verträge sollen also auf Menschen beschränkt werden, deren Arbeitsrealität diese tatsächlich erfordert und den Aufwand finanziell abgegolten bekommen.

  7. Verträge außerhalb des Arbeitszeitgesetzes

    Im Unterschied zum Initiativantrag von ÖVP und FPÖ wird im Plan der Kreis an Personen, die völlig aus dem Arbeitszeitgesetz fallen stark verkleinert: „Wer Verantwortung trägt, sich die Arbeit selbst einteilen kann und über 7.000 Euro verdient, soll ganz aus dem Arbeitszeitregime ausgenommen werden. Mit Einführung einer Einkommensgrenze soll dies nun eindeutig feststellbar sein.“

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Posted by Wilfried Allé Saturday, November 17, 2018 10:36:00 PM
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Die vielgepriesene „Freiwilligkeit“ beim 12-Stunden-Tag 

steht nur auf dem Papier

12-Stunden-Tag – Freiwilligkeit steht nur am Papier, Arbeitgeber drängen „Unwillige“ aus Firma.

„Hätte die Bundesregierung beim neuen Arbeitszeitgesetz gleich auf die Arbeiterkammer und die Gewerkschaften gehört, dann müsste Vizekanzler Heinz-Christian Strache jetzt den Unternehmen keine Sanktionen androhen“, sagt AK-Präsidentin Renate Anderl. „Denn“, so Anderl weiter, „dass die nach massiven Protesten letztendlich doch im Gesetz verankerte Freiwilligkeit in der Praxis nicht viel wert ist, hat sich jetzt gezeigt. Wie berichtet liegt der Arbeiterkammer ein erster Fall vor: Ein Arbeitgeber benutzte das 12-Stunden-Tag-Gesetz um eine ältere Arbeitnehmerin „los“ zu werden. Seit fast 20 Jahren arbeitete Fatma B. als Hilfsköchin in einer Wiener Restaurantkette. Dann das: Ihr Chef verlangte von der 56-Jährigen, dass sie entweder ab 1. September täglich 12 Stunden arbeiten oder man sie kündigen müsse. Der Chef hatte sie zu sich gerufen und ihr das 12-Stunden-Tags-Ultimatum gesetzt. Die 56-jährige versuchte zu argumentieren, 12 Stunden täglich – das schaffe sie gesundheitlich nicht. Der Arbeitgeber zeigte dafür kein Verständnis. Im Gegenteil der Chef legte ihr ein Schreiben vor, mit dem sie bestätigen sollte, dass das Arbeitsverhältnis mit 14. September „einvernehmlich“ beendet wird. Fatma B. wollte sich zuerst mit ihrer Schwiegertochter beraten. Doch der Chef ließ sie nicht aus dem Zimmer gehen, bis sie unterschrieb. Dann schickte er sie gleich nachhause.

Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, konkretisiert: „Wir wissen, dass Fatma B. nicht die einzige Betroffene in dem Betrieb ist. Aber viele KollegInnen haben Angst, sich zu wehren. Von Freiwilligkeit kann also bei diesem Husch-Pfusch-Gesetz keine Rede sein. Die Beschäftigten sind und bleiben wirtschaftlich abhängig.“
 

Posted by Wilfried Allé Thursday, November 8, 2018 2:48:00 PM
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Gemeinsam für ein soziales und gerechtes Österreich 

Nein zum 12-Stunden-Tag als Normallfall und Nein zur 60-Stunden-Woche!

Nein zur 60-Stunden-Woche! Nein zum Überstundenklau! Nein zum Anschlag auf die Gesundheit, das Familienleben und die Freizeit der Beschäftigten!

Werde auch du aktiv und setze dich mit uns gemeinsam für ein soziales und gerechtes Österreich ein!
Posted by Wilfried Allé Tuesday, August 21, 2018 9:32:00 PM
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Kommentare zum 12-Stunden-Tag und zur 60 Stunden-Woche 

Wissen sie es nicht besser oder wollen sie es einfach nicht besser wissen?

Um ihren Ruf als Experten nicht anzutasten, wollen wir die - möglicherweise aus Zeitmangel - schädlich für sie laufende juristische Debatte zum Thema 12/60 Stunden nicht überbewerten, wenn selbst versierte ArbeitsrechtlerInnen wichtige Teile des Gesetzes falsch interpretieren oder dessen Auswirkungen in der Praxis verkennen. Geben wir ihnen also 'noch eine Chance'. Trotz aller Nächstenliebe muss aber gesagt / geschrieben werden, was Sache ist. Es soll und darf nicht unerwidert bleiben, was in manchen Massenmedien so alles 'verzapft' worden ist.
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Posted by Wilfried Allé Wednesday, August 15, 2018 10:06:00 PM
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Steirischer Unternehmer: Zwölfstundentag kommt für uns nicht infrage 

In den Stelleninseraten verspricht Mides: "Vollzeitbeschäftigung von 38,5 Stunden/Woche – maximal acht Stunden/Tag."
"Wir wollen gleich vorweg klarstellen, dass wir mit der neuen Arbeitszeitregelung nicht mitmachen. Wir investieren lieber in die Ausbildung, als dass wir Leute zwölf Stunden arbeiten lassen. Bei uns geht es um Qualität bei der Arbeit, und das geht nur, wenn die Mitarbeiter gerne in die Firma kommen, motiviert und gesund sind", sagt Christian Brunner.
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Posted by Wilfried Allé Wednesday, August 1, 2018 4:41:00 PM
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Das Gesetz der Bundesregierung zum 12-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche 

Das neue Gesetz schwächt die Verhandlungsposition der ArbeitnehmerInnen: Bisher war die Zu­stim­mung des Be­triebs­rates zu 12-Stunden-Tagen nötig. Damit gab es einen Abtausch zum Bei­spiel ge­gen ver­pflich­tend zu ge­währende längere Frei­zeit­blöcke, ge­gen höhere Be­zahlung oder ge­gen andere Ver­bes­se­rungen.

Aus Sicht der betrieblichen Effizienz ist das Arbeitszeitgesetz der Regierung daher eine unsinnige Maßnahme. Menschen sind keine Maschinen, sie ermüden mit jeder zusätzlichen Stunde Arbeit und können somit weniger leis­ten. Bei zwölf Stunden Arbeit am Tag geht der zusätzliche Output sogar gegen Null. Von über­lan­gen Ar­beits­zei­ten werden Men­schen zu­dem krank – kör­per­lich durch Un­fälle und lang­fris­tige Arbeits­schäden, aber auch psy­chisch, weil Stress, mangelnde so­ziale Kon­takte und fehlende Er­holung ins Burn-out und in die De­pres­sion führen können.

Es bedarf einer progressiven und keiner rück­wärts­ge­wandten Po­li­tik. Die Lebens­qua­li­tät der Men­schen ge­hört ver­mehrt ins Zen­t­rum ge­rückt, und das be­deu­tet heute vor allem Zeit-Reich­tum. Nur wer die Zeit hat, Muße zu ha­ben, kann ein „gutes Leben“ führen, das auch er­füllt ist.

Ein Blick auf die ge­samt­wirt­schaft­liche Pro­duk­ti­vi­tät zeigt, dass wir uns wirt­schaft­lich ge­se­hen eine Ar­beits­zeit­ver­kür­zung locker leis­ten könn­ten.
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Posted by Wilfried Allé Wednesday, July 18, 2018 10:57:00 AM
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Karl Marx und der Zwölfstundentag 

Eine Ministerin bewirbt den Zwölfstundentag mit einem Marx-Zitat – das aber von Bismarck stammt.

Karl Marx hingegen sagte zur Arbeitszeit etwas völlig anderes.
Im Zuge der Nationalratsdebatte zur Verlängerung der Arbeitszeit hat Sozialministerin Beate Hartinger-Klein von der FPÖ das betreffende Gesetz mit einem Zitat von Karl Marx verteidigt: "Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann." Und die Ministerin fügte hinzu: "Mit der nun vorliegenden Arbeitszeitregelung ist diese Freiheit für jedermann und jederfrau möglich."
Dass die FPÖ in ihrer von Demagogie geprägten Politik vor keiner Lüge zurückschreckt, ist allgemein bekannt. So gesehen ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass eine FPÖ-Ministerin ausgerechnet Marx einen Satz in den Mund legt, den dieser nie gesagt oder geschrieben hat. Urheber dieses Zitats ist vielmehr der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck, der von Marxens Weltanschauung ungefähr so weit entfernt ist wie Hartinger-Klein, Strache oder Kickl.
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Posted by Wilfried Allé Saturday, July 14, 2018 10:51:00 PM
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Die Wirklichkeit ist eine andere: Alles muss man selber machen! 

Und bitte nicht überrascht sein. Denn so funktioniert halt einmal ein neoliberales Wirtschaftssystem

Wer bei dieser Do-it-yourself-Kultur – sie hat mit der Versmartung des Alltags vollends Fahrt aufgenommen – nicht mitmachen will oder kann, muss also leider draufzahlen.
Arbeitnehmer im Kundendienst werden also verschlissen wie noch nie. Sie sind die Frontkämpfer eines neoliberalen Wirtschaftssystems und die Pufferzonen einer überstrapazierten Servicegesellschaft, in der Zeit eine teure Währung ist.
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Posted by Wilfried Allé Saturday, March 24, 2018 10:54:00 PM
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Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist 

Zitat Norbert Hofer

Wenn es nach den aktuellen Pläne von Schwarz-Blau geht, soll das Arbeitszeitgesetz dahingehend abgeändert werden, dass die gesetzliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden die Woche erhöht, die Ruhezeiten verringert und zugleich die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Gewerkschaften einschränkt werden sollen. Davon profitieren nur die Arbeitgeber, während die Arbeitnehmer auf der Strecke bleiben. Diese Art der Flexibilisierung ist seitens der Arbeitnehmerschaft so nicht gewünscht. Vorstellbar und wünschenswert wäre eine Flexibilisierung der Arbeitszeit - wie sie schon im Plan A von Christian Kern aufgezeigt wurde - die nicht vom Arbeitgeber diktiert wird, sondern für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit sich bringt. Gewerkschaftliche gut organisierte Arbeitnehmer, zusätzlich durch eine gut funktionierende und finanziell abgesicherte Arbeiterkammer unterstützt, haben in dieser Situation noch relativ gute Aussichten nicht sprichwörtlich 'unter die Räder zu kommen'. Anders sieht es aus für Arbeitnehmer in schwach bis gar nicht gewerkschaftlich organisierten Betrieben aus. Dort könnte sich der Druck auf die Einzelne oder den Einzelnen massiv erhöhen. Auch birgt sich darin die Gefahr, Überstunden bleiben nicht die Ausnahme, sondern entwickeln sich klammheimlich zur Regel.
Am schwersten würde es berufstätigen Frauen treffen und da besonders alle AlleinerzieherInnen, weil in den meisten Regionen Österreichs die Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen gar nicht auf 12-Stunden-Tage ausgerichtet sind.

Posted by Wilfried Allé Friday, December 8, 2017 12:03:00 AM
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