AZ-Neu

Die Informationsplattform für ArbeiterInnen, Angestellte, KMUs, EPUs und PensionistInnen

Die kapitalistische Marktwirtschaft ist seit der großen Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre durch mehr oder minder weitreichende sozialstaatliche Absicherungen ergänzt worden. Diese Regulierungen wurden in den letzten Jahrzehnten in allen kapitalistischen Hauptländern wieder aufgehoben. Die wichtigsten Konsequenzen dieser Entfesselung des Kapitalismus sind die relative Verselbständigung der Finanzmärkte, die Verschiebung der Machtbalance zwischen Lohnarbeit und Kapital in den Unternehmen und der Gesellschaft, eine wachsende Zerstörung der Lohnarbeitsgesellschaft sowie die Rückkehr von Massenarbeitslosigkeit und heftigen Finanzkrisen.

Durch diese Entwicklung werden zwei Fragen in das Zentrum der politischen Debatte gerückt:
Wie konnte es zu dieser folgenreichen Veränderung der Machtverhältnisse zwischen Lohnarbeit und Kapital kommen und
mit welcher wirtschaftspolitischen Reformkonzeption kann ein umfassender Politikwechsel angestrebt und durchgesetzt werden?

»Arbeit ist vor und unabhängig von Kapital. Kapital ist nur die Frucht der Arbeit und könnte nie bestanden haben, wenn Arbeit nicht zuerst bestanden hätte. Und deswegen verdient Arbeit eine viel höhere Wertschätzung.« US-Präsident Abraham Lincoln 1861 in seiner Jahresansprache an den Kongress.

Das 148 Seiten umfassende Buch von Heinz J. Bontrup / Julia Müller u.a.
Wirtschaftsdemokratie
Alternative zum Shareholder-Kapitalismus

ist vergriffen.
Dennoch gibt es dieses 2006 erschienen Werk (ISBN 3-89965-190-1 1 | EUR 12.80 | sFr 23.20)
Unter Inhalt & Leseprobe den kompletten Inhalt als pdf-Datei zu lesen ->