AZ-Neu

Die neue Zeitung für Arbeiter, Angestellte, KMUs, EPUs und Pensionisten

Wer glaubt, Kolonialismus gab es einmal und auch nur bis ins vorherige Jahrhundert und ausserdem weit weg von Europa, der irrt. Griechenland ist de fakto ein fremdbestimmtes EU-Mitglied. Fremdbestimmt von der Troika (ein Gremium aus VertreterInnender EU-Kommission, des IWF und der Europäischen Zentralbank [EZB]).
Es bedarf daher einer massiven Korrektur der Euro-Konstruktion. Denn der über den Europäischen Stabilitätsmechanismus eingerichtete Finanzkolonialismus in Form eines Zusammenspiels von Institutionen (EZB, IWF, EU-Kommission) ist unhaltbar. Er ist de facto demokratisch nicht legitimiert und muss sich keiner parlamentarischen Verantwortung stellen. Er widerspricht der Europäischen Verfassung und verstößt gegen fundamentale Grundrechte der Europäischen Charta. Daher ist dringend eine gemeinsame währungspolitische Steuerung, eine Fiskalunion, notwendig. mehr ->

Weil Nationalismus, Extremismus und Rassismus wieder erwachen, bedarf es einer radikalen Erneuerung - mit DIEM25 könnte es gelingen. Obwohl sich die Mächtigen in Europa so um ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit, um Migration und Terrorismus sorgen, jagt ihnen nur eines wirklich Angst ein: die Demokratie!
Austerität, Brexit, Migration, Rechtspopulismus, Jugendarbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit – das sind nur einige Herausforderungen vor denen Europa gegenwärtig steht. Dabei stellen sich wichtige Fragen: Welches Europa wollen wir? Und wie kommen wir dorthin? Eine mögliche Antwort auf die Frage, wie eine zukünftige Europäische Union aussehen könnte und was getan werden kann, um dahin zu gelangen, stammt von Yanis Varoufakis, dem ehemaligen griechischen Finanzminister und Mitbegründer des „Democracy in Europe Movement 25“ (DiEM25). Er sieht die Notwendigkeit einer radikalen Demokratisierung der Europäischen Union. Das „Democracy in Europe Movement“ versteht sich als ein europaweites Netzwerk, das diese Demokratisierung auf den Weg bringen möchte. Die Hamburger Lokalgruppe veranstaltete am 15. November eine Podiumsdiskussion an der auch Yanis Varoufakis teilnahm.
Das Manifest (in Langform) ->

Created 12/8/2016 by Wilfried Allé
Rate this Content 0 Votes

Der Weltveränderer: Was Varoufakis wirklich will 

Er versetzte Europa in Aufregung: Yanis Varoufakis, der Finanzminister in Motorradkluft. Seine EU-Kollegen sahen in ihm den gefährlichen Outlaw, mit dem man nicht reden kann. Doch der Unangepasste verficht im Gespräch mit Stephan Klapproth mit beredter Leidenschaft und Präzision ein anderes Europa.
Hier kann man den SRF-Beitrag aus der Reihe "Sternstunde Philosophie": Der Weltveränderer: Was Varoufakis wirklich will als MP4-File (ca. 430 MB) herunterladen und dann anschauen.
Das Herunterladen ist nicht mehr notwendig. Verzweige einfach nach oben zu: DIEM25 - In Wort und Bild ->

Posted by Wilfried Allé Sunday, February 21, 2016 10:40:00 AM
Rate this Content 0 Votes

Zack! Und schon sie sie da, um das Gegenteil anzuschreiben. 

Gebetsmühlenartig und wie im Reflex wird alles in Grund und Boden geschrieben, was nicht sein soll und was nicht sein darf. Nachzulesen im folgenden Standard-Kommentar von Herrn András Szigetvari. ->
Umso bedeutender sind wohl die diesem Beitrag angefügten Blogeinträge; die sind allesamt inhaltsreicher und näher an der Realität, als so manchen Entscheidern samt Wasserträgern lieb ist. Also, Kommentare zu diesem Artikel lesen. Das bildet!

Um selbst ein wenig zu erkennen, wie z.B. unsere (Finanz-)Eliten die Dinge sehen und wie sie handeln und vorgehen, empfiehlt es sich hinter die Kulissen dieser Macht zu schauen. Vielerlei wurde dazu schon geschrieben und berichtet. Aber ebenso Vieles dieser aufklärerischen Werke wurde nur allzu oft - und erfolgreich! - in den medialen Hintergrund gedrängt. Neuerdings gibt dazu ein brandneues Buch von Markus Meinzer „Steueroase Deutschland: Warum bei uns viele Reiche keine Steuern zahlen“. -> Hat man erst einmal diese knapp 300 Seiten gelesen, sind die PROs und CONTRAs für eine angestrebte generelle Änderung des Status quo leicht erkennbar. Lesen bildet!

Posted by Wilfried Allé Wednesday, February 10, 2016 11:31:00 AM
Rate this Content 1 Votes

»DiEM 25« will verfassungsgebenden Konvent für Europa 

Manifest der Bewegung des früheren griechischen Finanzminister Varoufakis

Als »radikal einfache« Idee, die »DiEM 25« zugrunde liegt, formulieren die Verfasser folgenden Gedanken: »Demokratie ist kein Luxus, der Kreditgebern gewährt wird, während er Schuldnern verweigert wird«. Derzeit teile gerade eine gemeinsame, nicht demokratisch legitimierte Bürokratie und eine gemeinsame Währung Europa. Ein Zusammenschluss von »ökonomisch naiven und finanziell inkompetenten« Offiziellen und Experten brächten Europa mit dem Beharren auf der Austeritätspolitik in Misskredit und provozierten einen anti-europäischen Rückfall – neu erwachter Nationalismus, Extremismus und Rassismus seien die Folge. Und nicht zuletzt wirtschaftlichen Niedergang. Grundsätzlich müssten vier Regeln wieder zur Geltung gebracht werden:

  • Regeln und Gesetze müssen den Bürgern nützen, nicht umgekehrt.
  • Währungen sollten Instrumente sein, kein Selbstzweck.
  • Ein gemeinsamer Markt kann nur mit demokratischen Prinzipien übereinstimmen, wenn er Mechanismen zum Schutz von Schwächeren und der Umwelt enthält.
  • Demokratie ist unerlässlich, um die zerstörerischen (und selbstzerstörerischen) Kräfte des Kapitalismus in Schach zu halten.

zum Originalartikel ->

Posted by Wilfried Allé Tuesday, February 9, 2016 8:12:00 PM
Rate this Content 0 Votes

Statistics

  • Entries (3)
  • Comments (0)