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ORF 

und die Meinung der Anderen

Wie einfach es doch scheint, dem ORF seine Berechtigung abzuerkennen oder ihn zu bejahen.
Nachfolgend zwei Standpunkte (aus dem Standard-Blog "ORF: Wofür es uns gibt"):

mape230132
vor einer Stunde

Der ORF beweist schon jetzt unverzichtbar zu sein.
Bei Guten Morgen Österreich erfahre ich dass Sepp Berger, ehemaliges Mitglied der "Obertaler Buam" ein Soloprojekt plant.
Mittags bei der Übertragung eines F1 Trainings wird mir über Reifenprobleme eines indischen Teams berichtet.
Danach bei "Sturm der Liebe" bin ich aber verwirrt. Peter Möller ist nicht der Vater von Svenjas Baby?!
Aufbauend ist jedoch die Erkenntnis der anschliessenden Talk Show. Viele Männer stören ein paar Kilo zuviel bei der Partnerin nicht.
Und der Tag klingt noch recht gut aus. Überraschungsgast bei der Schlagernacht am Achensee ist Semino Rossi

Enduring1
vor 10 Minuten

ja das gibt es auch im ORF
Warum probieren sie nicht einmal,
-in der Früh das Morgenjournal Ö1
-zu Mittag das Mittagsjournal Ö1
-Zib 1
-Zib 2
-Wilkommen Österreich
-Kultur am Montag
-Erlesen
-Macht und Leute
-Universum
......
Die ORF Welt ist so bunt, dass ich ihrer negativen Argumentationslinie nicht folgen kann. Ungeachtet seiner Herkunft, seines Standes, seiner Möglichkeiten, ob man das Leben und seine Umstände gut findet oder nicht, liegt zu mindestens zu 80% in Eigenverantwortung. Wenn ich nur den Schmutz sehen will, ist selbst eine der schönsten und lebenswertesten Städte der Welt, WIEN, ein Dreckloch.

Mehr Nachdenkarbeit wäre hier generell angebracht, ja durchaus erforderlich, meint Wilfried.

Der Original-Standard-Artikel ->

Posted by Wilfried Allé Sunday, March 18, 2018 11:34:00 AM
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Gerhard Zeiler im Interview 

"Je mehr falsche Nachrichten über soziale Medien oder auch über Regierungsstellen verbreitet werden, umso wichtiger wird seriöser Journalismus."
Wie recht er doch hat!cool

 

"In der globalisierten, digitalen Wirtschaft befinden wir uns erst am Anfang. Es wird zu einer völligen Änderung der Produktionsvorgänge kommen. Das wird auch die Organisation unseres Gemeinwesens sehr stark verändern. Wir brauchen daher einen Staat, der so aufgestellt ist, dass er genügend Kapital und Ressourcen hat, um dort zu investieren, wo es wirklich wichtig ist: bei sozialer Sicherheit und Bildung. Das ist aus meiner Sicht die wesentlichste Aufgabe. Bei der Bildung etwa würden flächendeckende ganztägige Schulen den Bildungsstand der Kinder heben und mehr Frauen in Beschäftigung bringen."
" Eben deshalb braucht es eine Politik, die zu Veränderungen bereit ist: Wie finanzieren wir unser Sozialsystem, wenn die Arbeit, die heute der wesentlichste Faktor der Produktivität ist, nicht mehr der größte Faktor der Produktivität ist? "
Wie wär's mit einer Wertschöpfungsabgabe?angel

 

"Ich kenne alle großen Städte dieser Welt und ich kenne keine Stadt, die so gut verwaltet ist, die so sauber ist, die so sicher ist wie Wien. Das hat die Sozialdemokratie in den letzten 30,40 Jahren wirklich sehr gut hinbekommen: aus einer verschlafenen Stadt eine Metropole mit Weltniveau zu machen. Der nächste Bürgermeister oder die nächste Bürgermeisterin wird jetzt sicherstellen müssen, dass diese Entwicklung weitergeht. Jede große Stadt dieser Welt wäre froh, könnte sie auf so einem Fundament aufbauen."
Viele Nicht-Wiener wissen das und so manche Studien bestätigen dies auch, und trotzdem jammern und sudern viele Wiener über ihr Wien - halt auf hohem NIveau. frowncrying

mehr ->

Posted by Wilfried Allé Sunday, November 12, 2017 12:43:00 AM
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Fake-News und das Geschäft damit 

Das Mediengeschäft floriert; vor allem bei Google und Facebook, die über 50 Prozent des Online-Werbemarktes dominieren. Soziale Medien haben uns und die Welt erobert, in Nutzungsgrad, Reichweite und Relevanz die klassischen Kanäle längst überholt. Nicht aber in puncto Vertrauen. Zu Recht geniessen Soziale Medien das geringste Vertrauen, denn die Fake-News und Alternative Facts grassieren vor allem im Netz: Gefühlte Wahrheiten werden zu besseren Argumenten, Verschwörungstheorien durch "Experten" und Anhänger - ohne genaue Zahl - legitimiert und durch Bots massiv multipliziert. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Monday, July 31, 2017 7:53:00 PM
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Vox populi vox Dei 

Die lateinische Sentenz Vox populi vox Dei (wörtlich: ‚Volkes Stimme [ist] Gottes Stimme‘) bedeutet übertragen „die öffentliche Meinung hat großes Gewicht“.
Karl der Große (um 798) ließ sich seinerzeit politische Ratschläge geben. Als neunten Ratschlag erhielt er von Alkuin, einem Sohn einer Adelsfamilie, folgenden Rat: Nec audiendi qui solent dicere, vox populi, vox dei, quum tumultuositas vulgi semper insaniae proxima sit, zu Deutsch: „Auf diejenigen muss man nicht hören, die zu sagen pflegen, ‚Volkes Stimme, Gottes Stimme‘, da die Lärmsucht des Pöbels immer dem Wahnsinn sehr nahe kommt“.
Wir müssen nicht gleich alle Latein lernen, um historischen Ratschläge zu verstehen. Es ist ausreichend, solche Übersetzungen zu interpretieren und sie in die Gegenwart zu transponieren. Speziell wenn man mal genauer auf die Sozialen Medien hinschaut. Was wird in diesen nicht alles berichtet, geteilt, geliked und oftmals als wahr und richtig, und kritiklos an- und hingenommen, dass es fast schon beängstigend ist.
Wäre es da nicht längst angebracht die Sentenz Vox populi, vox Dei abzuändern, damit sie dem Heute entspricht: Vox social-media, vox Rindvieh. Landläufig könnte man das übersetzen mit: "Die Stimme des Sozialen Netzwerkes ist absolut wandelbar, ohne eigene Qualität und Wert".
Ein Artikel von trend.at passt hier gut dazu. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Wednesday, December 7, 2016 12:09:00 AM
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Wahl in Österreich: Prinz und Prinzessin 

Hat schlechte Presse Kanzler Christian Kern den Wahlsieg gekostet? Zehn Thesen

Von Fritz Hausjell
Der Autor lehrt am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien

26. Oktober 2017, 7:05 Uhr

Aus der ZEIT Nr. 44/2017

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) steht im Rahmen der Nationalratswahl am 15.10.2017 im Pressezentrum in der Nationalbibliothek in Wien              © Helmut Fohringer/APA

Sind die Medien schuld am Wahlergebnis, wie etwa Bundeskanzler Christian Kern behauptete? Tragen sie die Verantwortung für den Sieg der ÖVP von Sebastian Kurz und für den weiteren Aufstieg der Freiheitlichen? Diese Fragen müssen sich Teile des österreichischen Journalismus gefallen lassen. Am besten wäre es, die Medien stellten sich diese Fragen selbst, um nach der nächsten Wahl nicht neuerlich als Verlierer dazustehen. Als Anregung dazu formuliere ich hier zehn Thesen.

These 1: Entgegen dem äußeren Anschein war der Journalismus in diesem Wahlkampf aufdeckungsschwach. Denn die Enthüllung der Aktivitäten von Kern-Berater Tal Silberstein und seiner Söldnertruppe, welche die letzten Wahlkampfwochen dominierte, erfolgte nicht durch journalistische Methoden, also durch Recherche. Das belastende Material war vielmehr von politischen Akteuren organisiert und dann ausgewählten Medien auf dem Tablett serviert worden. Ein ähnlicher Mechanismus sorgte auch dafür, dass den Medien andere Dokumente zugespielt wurden. Investigativer Journalismus hätte den Umstand, dass hier die jeweils politisch gegnerische Seite massiv ihre Finger im Spiel hatte, thematisieren müssen. Das ist nicht erfolgt. Daher müssen sich die betreffenden Medien den Vorwurf der Instrumentalisierung gefallen lassen.

These 2: Journalismus ist mitunter sträflich ahistorisch. Etliche Medien, selbst solche, die meinen, den Investigativjournalismus gepachtet zu haben, erklärten diesen Wahlkampf nach der politisch angeschobenen Aufdeckung der Silberstein-Aktivitäten zum "schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten". Das veranlasste ÖVP und FPÖ, sich selbst als die "sauberen" Wahlkämpfer zu inszenieren. Erst spät und zaghaft begannen dann einzelne Medien an Experten die Fragen zu stellen, ob nicht schon in früheren Wahlkämpfen hinterhältig gearbeitet worden war.

These 3:Sebastian Kurz bekam seit seiner Machtübernahme in der ÖVP eine sehr große mediale Bühne, die journalistisch fast nie infrage gestellt wurde. Die von APA-Defacto ermittelten Daten zeigen Woche für Woche, welche Politiker die Medien dominieren. Vor dem Rücktritt Reinhold Mitterlehners als Vizekanzler und ÖVP-Parteichef lag Kanzler Christian Kern in den Wochenrankings zumeist auf dem ersten Platz. Ab der zweiten Maiwoche führte dann aber mit zwei Ausnahmen immer Sebastian Kurz die Hitliste der Politikernennungen an. Sind also viele Journalisten einer PR-Strategie der "neuen ÖVP" auf den Leim gegangen, oder waren das politische Marketing der anderen Parteien einfach so viel schlechter?

These 4: Der Wahlerfolg von Sebastian Kurz fußt auch auf einem Siegeszug im Bereich der optischen Inszenierung. Dass die Selbstdarstellung auf Social-Media-Kanälen und Wahlveranstaltungen für alle Parteien leicht ist, versteht sich. Dass aber bei der Verwendung von Fotos in Print- und Onlinemedien sich vor allem die "neue ÖVP" so stark durchsetzte, wirft ein schlechtes Licht auf zahlreiche Medien. Pressefotografen wurden nun auch etwa beim Sondierungsgespräch von Kern und Kurz ausgesperrt, den Medien anschließend handverlesene Bilder zur Verfügung gestellt.

These 5: Politiker, die sich mit dem Boulevard ins Bett legen, werden von selbsterklärten Qualitätsmedien offenbar nur dann abgestraft, wenn sie rot sind. Bei früheren Wahlen ließ sich folgendes Phänomen beobachten: Wenn die SPÖ von Boulevardmedien freundlich in Wahlkämpfen publizistisch unterstützt wurde, hat ein Teil der sich Qualitätsmedien titulierenden Blätter die SPÖ nahezu reflexartig besonders kritisch begleitet, um das publizistische Boulevard-Übergewicht auszugleichen. In diesem Wahlkampf wurde die SPÖ von zwei Boulevardblättern geradezu durch die Öffentlichkeit geprügelt. Aber die anderen Medien versuchten nun nichts mehr auszutarieren.

These 6: Ein Teil des Boulevardjournalismus berichtete ungeniert offen parteiisch. Österreich zeichnete einerseits das Bild der mimosenhaften "Prinzessin" Kern. Eine Woche vor der Wahl krönte das Krawallblatt auf der Titelseite Sebastian Kurz zu seinem Prinzregenten. Das waren nur die gröbsten Auswüchse dieser Kampagne.

These 7: Der journalistische Fakten-Check zeigte Wirkung. Die Überprüfung von Tatsachenbehauptungen nach den Wahlkonfrontationen im ORF führte dazu, dass Politiker weniger flunkerten als in früheren Duellen. Nicht gelungen ist indes in fast allen Medien das beharrliche Nachfragen. Das wurde besonders deutlich durch die nie befriedigend beantwortete Frage, wie die extrem hohen Einsparungen, die einige Parteien vorschlugen, konkret gegenfinanziert werden sollen.

Die Berichterstattung wurde zum "Horse Race Journalism" reduziert

These 8: Dieser Wahlkampf sei inhaltsarm gewesen, wurde bemängelt. Aber das lag schon auch an den Medien, die sich häufig daran ergötzten, täglich eine neue Umfrage zu präsentieren, und so Wahlkampfberichterstattung zum horse race journalism reduzierten. Und die es nicht schafften, die ÖVP-Strategie zu durchbrechen, möglichst wenige Inhalte und die nur häppchenweise zu kommunizieren.

These 9: Den Medien gelang es nicht, die von der ÖVP zu Beginn des Wahlkampfes stolz als Erneuerung präsentieren Quereinsteiger inhaltlich auszuleuchten. Die Partei schirmte diese Neuzugänge nach ihrer Präsentation erfolgreich ab und vermarktete sie genau dosiert. Medien, die möglicherweise kritische Fragen gestellt hätten, wurden zudem Interviews mehrfach verweigert. Leider haben Medien dieses einer Demokratie unwürdige Machtspiel nur selten transparent gemacht. Der Erfolg der ÖVP bei der Verfolgung ihrer PR-Strategien ist zugleich der Misserfolg des Journalismus. Es gelang nur fragmentarisch, hinreichend Einblicke in die Denkwelten der neuen ÖVP zu liefern.

These 10: Schließlich war die Inszenierung einer sanften FPÖ medial weitgehend erfolgreich. Nur in Ansätzen thematisierten Medien die Frage, ob hinter der sich seit einiger Zeit moderat gebenden Partei der Radikalismus gerade nur auf Schlummermodus gestellt worden war, um potenzielle Wähler nicht zu verschrecken. Bekam ein Teil der sonst so FPÖ-kritischen Berichterstattung hier eine Beißhemmung, weil die ÖVP und teils auch die SPÖ beim Thema Asyl selbst nach rechts gerückt waren?

Keine These, sondern bittere Erkenntnis: Der Fellner-Sender oe24TV hat sich bei dieser Wahl als Realsatirenprogramm etabliert.

Posted by Wilfried Allé Thursday, October 26, 2017 5:50:00 PM
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Outing 

Journalisten unserer sogenannten Qualitätsmedien in Österreich haben sich wohl eher unbewusst als bewusst geoutet. Die Zeitschrift News hat ihr jährliches Ranking der Regierungsmitglieder und ihrer Leistungen veröffentlicht. Dazu wurden Journalisten befragt und sie gaben ihre Einschätzungen ab, die einer Benotung gleichzusetzen ist. mehr ->
Wie 'Politik-Experten' die Regierung bewerten. zum News-Artikel ->

Posted by Wilfried Allé Wednesday, July 19, 2017 11:27:00 AM
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ÖVP zieht "Fake-News"-Vorwurf gegen "Falter" zurück 

Die niederösterreichische ÖVP und ihr Geschäftsführer Bernhard Ebner ziehen im Zusammenhang mit der Erwin-Pröll-Privatstiftung ihre "Fake-News"-Vorwürfe gegen "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk zurück. Ebner hatte die Wiener Stadtzeitung beschuldigt, in der Berichterstattung über die umstrittene Stiftung "gelogen" zu haben. Die ÖVP hat dies via OTS widerrufen. mehr ->

Und dann wäre da noch: die ÖVP wirft einen der besten Journalisten des Landes fälschlich Fake News vor, aber kaum ein anderer Redakteur im Land findet es wert das zu kommentieren.

Posted by Wilfried Allé Wednesday, July 19, 2017 12:23:00 PM
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"Falter"-Chefredakteur Florian Klenk klagt die ÖVP Niederösterreich 

"Die Niederösterreichische Volkspartei wirft dem Falter und mir vor, in Sachen Pröll Privat-Stiftung gefälschte Nachrichten ('Fake News') zu verbreiten. Ich verklage die ÖVP jetzt dafür. Mein Anwalt Alfred Noll fordert die ÖVP und ÖVP-Geschäftsführer Bernhard Ebner dazu auf, den Beweis dafür zu erbringen, dass ich Fakten fälsche.
Ich halte den Vorwurf, ein Nachrichtenfälscher zu sein, für ehrenrührig. Würde ich einem Juwelier vorwerfen, er verkaufe gefälschte Diamanten, würde er mich wohl auch zu Recht verklagen. mehr ->

Gerade erst hat der scheidende Landeshauptmann mit folgender Aussage im Wolf-Interview seine geistige Haltung dazu bewiesen: "Ja wissen Sie, mittlerweile sind wir ja Gott sei Dank ja ohnehin in der Republik so weit, dass man nicht mehr alles und jedes glaubt, was in den Schreibstuben und Redaktionsstuben in Wien alles ausgekocht wird."
Manche Herren Politiker und andere Zeitgenossen versuchen mittlerweile ja mit geradezu inflationärem Einsatz des "Fake News"-Vorwurfs die Arbeit von Journalisten gezielt zu diskreditieren und als unglaubwürdig hinzustellen und hoffen damit sich der unangenehmen, aber für die Demokratie umso wichtigeren Kontrolle durch freie, unabhängige Medien entziehen zu können.
mehr ->

Posted by Wilfried Allé Thursday, March 30, 2017 8:14:00 PM
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Der 23-jährige Salzburger Stefan Kraft hat am Samstag,18.3.2017 auf der Skiflug-Schanze in Vikersund mit 253,5 Meter einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Hier der sensationelle Flug ->

Eine Superanalyse des Spannungsfeldes Populismus vs. Elite. mehr ->

Created 2/24/2017 by Wilfried Allé
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Der kreative Umgang mit Fakten hat mittlerweile einen skurrilen Höhepunkt erreicht. Das offensichtliche Zurechtbiegen von Fakten führt nicht nur zu massiver Kritik in den sozialen Medien, sondern auch zu jeder Menge Häme. Und das ist gut so! Man könnte auch sagen, dass der Ausdruck "Alternative Fakten" nur ein anderes Wort für Lüge ist. mehr ->

Den Emotionen nur Fakten gegenüberzustellen, wird den Rechtspopulismus nicht aufhalten.
Die "Wiener Zeitung" hat den britischen "Guardian"-Kolumnisten und Autor Owen Jones getroffen und mit ihm über neue Strategien gegen den Rechtspopulismus, soziale Verdrängungskämpfe und linken Populismus gesprochen. mehr ->

Wehling: Wenn man über Jahre oder zum Teil sogar Jahrzehnte das eigene ideologische Gedankengut sprachlich vernachlässigt, darf man sich nicht wundern, wenn es in den Köpfen und Taten der MitbürgerInnen abgebaut wird. Das Problem ist, dass heutzutage Wahlkämpfe zum großen Teil von Werbeagenturen gemacht werden. Werbeagenturen sind aber nicht spezialisiert auf Ideologie oder auf die Natur oder die Seele einer politischen Gruppe, sondern auf Produktverkauf. Politische Visionen in die Hände von Werbeagenturen zu geben, die auf dem Markt Produkte verkaufen, ist schlichtweg falsch.
Sprechen wir wieder deutlichere Sprache. Sprechen wir mehr über moralische Visionen, über unsere Werte und über ideale Vorstellungen eines Miteinanders. Sprechen wir in einer Art und Weise, die für MitbürgerInnen nachvollziehbar ist – egal ob es sich um einen Stahlarbeiter, Schuster oder Universitätsprofessor handelt.
Dazu bedarf es auch eines Mediums, das diese Inhalte 1 : 1 transportiert!
mehr ->

Bundeskanzler Christian Kern am 8.9.2016 in Simmering 

Auf Einladung von Nationalrat Harald Troch stattet Bundeskanzler Christian Kern Simmering einen Besuch ab. Hier geht es zu einer Fotostrecke im Einkaufszentum Simmering.
Dabei besucht er auch das Siemens-Werk in Simmering. mehr ->
Es gibt auch einen ORF-Beitrag dazu (allerdings nur befristet zu sehen). mehr ->

Auffallend ist, dass die ansonsten jeden Furz berichtenden Medien darüber keinen Beitrag zustandebringen (wollen). Überzeuge dich selbst, indem du in dieser Aufstellung die nachfolgenden Links anklickst. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Friday, September 9, 2016 11:07:00 AM
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3 Videos, die man einfach gesehen haben muss! 

Drei entlarvende Videos, die klar erkennen lassen, worin die wirklichen Stärken der Rechten liegen. Die Stärken liegen nicht im Konstruktiven sondern im Zerstörerischen. Sachpolitik ist für die Freiheitlichen völlig nebensächlich - was zählt sind Stimmungen und Gefühle, und Menschen die sich davon leiten lassen!

http://derstandard.at/2000046574870/Walter-Oetsch-ueberKampfrhetorik-undRechtspopulismus-und

Die 3 Videos nochmals im Detail:

Posted by Wilfried Allé Saturday, November 5, 2016 6:01:00 PM
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