AZ-Neu

Die neue Zeitung für Arbeiter, Angestellte, KMUs, EPUs und Pensionisten

Die BUWOG wurde 1950/1951 von der Republik Österreich als Wohnungsgesellschaft für Bundesbedienstete geschaffen.

Im Jahr 2000 fasste das Bundesministerium für Finanzen unter Schwarz/Blau den Entschluss zur Privatisierung der bundeseigenen Wohnungsgesellschaften. Nachdem zuerst versucht werden sollte, die Wohnungen den Mietern zum Kauf anzubieten, standen 2002 die Unternehmen BUWOG, ESG Villach, WAG Wohnungsanlagen GmbH, Wohnen und Bauen GmbH (WBG) und die EBS Wohnungsgesellschaft mbH Linz zum Verkauf.[9][10] Mit der Abwicklung des Verkaufs wurde Lehman Brothers beauftragt, unter anderen vom ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden und Immobilienmakler Ernst Karl Plech.[11][12] Das Paket aus BUWOG, ESG Villach, WAG Wohnungsanlagen GmbH und EBS wurde schließlich um 961 Mio. € (WBG: 55 Mio. €) an ein sogenanntes österreichisches Bieterkonsortium, bestehend aus RLB OÖ, Wiener Städtische und Immofinanz verkauft. Das Konsortium teilte sich die Gesellschaften auf: Seit 2004 befanden sich die BUWOG sowie die ESG Villach im Besitz der Immofinanz. RLB OÖ und Wiener Städtische wurden Besitzer der WAG und der EBS, die WBG ging an die Eisenbahner-Genossenschaft BWS.[13]

Deutscher Wohnungskonzern Vonovia legt Buwog-Übernahmeangebot  

Die Einkaufstour des größten deutschen Wohnungskonzerns Vonovia in Österreich geht nun weiter: Nach der rund 2,7 Mrd. Euro schweren Übernahme des börsennotierten heimischen Immobilienkonzerns conwert im Frühjahr des Vorjahres ist nun die Buwog an der Reihe: Die Angebotsfrist startete am 5. Februar und läuft noch bis 12. März 2018. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Wednesday, February 28, 2018 11:43:00 PM
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Die Privatisierung 

Die Vorgänge rund um den Verkauf der BUWOG und die daraus erwarteten Erlöse für den Staatshaushalt waren 2007 Teil einer Überprüfung des Rechnungshofes.[14] Darin wird die „mangelnde Vorbereitung der Veräußerung“ kritisiert. Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger und der Lobbyist Peter Hochegger stehen in der Kritik, weil sie von Insiderinformationen ihres Freundes Karl-Heinz Grasser profitiert hätten und damit die bis dahin bestbietende CA Immo zugunsten der Immofinanz aus dem Bieterrennen drängen konnten.[15] Franz Fiedler, Beiratsvorsitzender von Transparency International Österreich, beschrieb die Rolle des ehemaligen Finanzministers Grasser im Verkauf der BUWOG als „an der Grenze des Legalen“.[16] Die Staatsanwaltschaft Wien hat mittlerweile mehrere Strafverfahren wegen Verdachts auf Untreue und Amtsmissbrauch eingeleitet.

Nebenschauplätze der Affäre waren bzw. sind ein Disput um den Gemeinnützigkeitsstatus der WBG mit dem Wiener Magistrat bzw. der Landesregierung, eine Klage der Arbeiterkammer gegen Vertragsklauseln in Verkaufsangeboten der BUWOG an die Mieter.[17] Gerichtsanhängige Vorgänge rund um den Umzug der Finanzlandesdirektion Oberösterreich in den Linzer Terminal Tower[18], die wegen einer gemeinsamen Aktenzahl oft ebenfalls dem Komplex „BUWOG-Affäre“ zugerechnet werden, stehen tatsächlich aber in keinem sachlichen Zusammenhang mit der BUWOG bzw. der BUWOG-Affäre.

Am 21. Juli 2016 gab die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bekannt gegen Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger, Ernst Plech, Peter Hochegger und zwölf weitere Personen in den Causae BUWOG und Terminal Tower Anklage zu erheben. Der verursachte Gesamtschaden beläuft sich laut Anklage auf zehn Millionen Euro woraus sich ein Strafrahmen von bis zu zehn Jahren Haft ergibt.[19]

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Posted by Wilfried Allé Thursday, March 1, 2018 12:19:00 AM
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Stehen Buwog-Mietern ähnliche Schiksale ins Haus? 

Texte in Arbeit!!

Manuskript
Vonovia SE
http://reports.vonovia.de/2017/q3/de/geschaeftsentwicklung/vonovia-se-am-kapitalmarkt/aktionaersstruktur.html.
.
Aktionärsstruktur
Streubesitz und Verteilung wesentlicher Anteilseigner
Nach der Streubesitz-Definition der Deutschen Börse AG ist lediglich der Anteil der Norges Bank (Finanzministerium für den Staat Norwegen) nicht dem Freefloat zuzurechnen. Am 30. September 2017 betrug der Streubesitz der Vonovia Aktie damit 92,7%.
Analog zur langfristigen strategischen Ausrichtung von Vonovia ist auch die Mehrzahl der Investoren langfristig ausgerichtet. Zu den Anlegern zählen insbesondere Pensionskassen, Staatsfonds und internationale Asset Manager. Hinzu kommt eine große Anzahl von Einzelaktionären, die allerdings nur einen kleinen Teil
des Gesamtkapitals repräsentieren.
Startseite > Aktien > Vonovia > Profil
Mo 05.02.2018 - 21:07
Freefloat 53,50 %
BlackRock, Inc. 8,62 %
Norges Bank 7,63 %
Barclays Capital Securities Ltd 6,93 %
Lansdowne Partners International Ltd. 5,05 %
Invesco Limited 5,01 %
The Wellcome Trust Ltd. 2,96 %
Wellington Management Group LLP 2,91 %
TFCP Capital Investments Limited 2,61 %
CICAP Ltd. 2,57 %
Citigroup Inc. 2,21 %


http://reports.vonovia.de/2017/q3/de/geschaeftsentwicklung/vonovia-se-am-kapitalmarkt/aktionaersstruktur.html.
Vonovia

Profil
Die Vonovia SE, vormals Deutsche Annington, ist ein Immobilienunternehmen, das sich auf die Verwaltung von Wohnungen spezialisiert hat. Der Firma gehören rund 370.000 Wohnungen und sie übernimmt Leistungen wie Instandhaltung und Modernisierung. Dabei wird das Portfolio ständig optimiert, was bedeutet, dass einzelne
Bestandsobjekte verkauft und dafür neue Immobilien erworben werden.
Der allgemeine Anspruch besteht darin, bezahl-baren Wohnraum für verschiedene Bevölkerungsschichten anbieten zu können. Neben den Wohnimmobilien besitzt die Vonovia auch einige Gewerbeobjekte, die hauptsächlich an Kleinbetriebe zur lokalen Versorgung in Wohngebieten vermietet sind. Die Objekte befinden sich ausschließlich in Deutschland.


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
https://www.wallstreet-online.de/aktien/vonovia-aktie/unternehmensprofil.


2001 Deutsche Annington Immobilien AG gegründet Schwestergesellschaft Annington Homes ab, die im Zuge von
Privatisierungen vom britischen Verteidigungsministerium Häuser und Wohnungen der britischen Streitkräfte übernommen hatte.
Jahr 2001 wurde die Deutsche Annington (DA) erstmals tätig und erwarb 11 (von 18) Eisenbahnerwohnungsbaugesellschaften (EWG) des Bundes mit rund 65.000 Wohnungen.


2003 kaufte die DA die Heimbau AG in Kiel mit rund 10.000
Dezember 2004 kaufte sie 4.500 ehemalige Werkswohnungen von RWE.
Am 17. Mai 2005 übernahm die DA die Viterra AG mit 152.000 Wohnungen


Citigroup Inc.


Bochum (Deutschland), 17.01.2018 – Vonovia ist das größte Wohnungsunternehmen und der größte private Vermieter in Deutschland. Kritisiert wird immer häufiger, das Unternehmen sei sehr erfinderisch, wenn es darum geht, Nebenkosten bei den Mietern abzukassieren. Mal ist es eine Umlage für die Wasserfilter-Wartung, ein andermal werden die Kosten für den Hausmeister in Rechnung gestellt. Nur wenige Mieter wagen zu widersprechen, die meisten zahlen einfach. Wenn allerdings die Heizkostennachzahlung aufgrund der Jahresabrechnung in die hunderte oder tausende von Euro geht, dann wird es ungemütlich. Ein krasser Fall
wurde kürzlich aus Bremen bekannt: Dort soll eine Mutter, die mit ihren vier Kindern alleine wohnt, insgesamt 4744,52 Euro nachzahlen.
Ein langjähriger Mieter im Ruhrgebiet beruft sich auf seinen fast 50 Jahre alten Mietvertrag, zog vor Gericht und gewann bereits mehrfach. Auch das Vorgängerunternehmen - die Deutsche Annington - war mehrfach in die Kritik geraten. Die Firma ging im Juli 2013 an die Börse; seit September 2015 sind die Aktien im DAX notiert, fast zeitgleich erfolgte die Umbenennung in Vonovia. Den Aktionären werden steigende Dividenden versprochen, was offenbar auf Kosten der Mieter geht. Die hohen Jahresnachzahlungen hat eine zuständige Behörde in Bremen zum Anlass genommen, die Abrechnungen von Vonovia zu überprüfen


www.weser-kurier.de: „Behörde knöpft sich Vermieter Vonovia vor“ (11.01.2018)


Hohe Heizkostenabrechnungen


Behörde knöpft sich Vermieter Vonovia vor1
Patricia Brandt 11.01.2018 7 Kommentare
Auffällig hohe Abrechnungen hat die Vonovia SE aus Bochum an ihre Mieter in Blumenthal verschickt. Das könnte jetzt ein juristisches Nachspiel haben. Die Umweltbehörde prüft den Sachverhalt.
Die Vonovia SE aus Bochum ist Deutschlands größter Vermieter. In Lüssum hat der Immobiliengigant seine Mieter in der Vergangenheitmehrfach mit extrem hohen Heizkosten in Bedrängnis gebracht. Nach zwei Berichten im WESER-KURIER und dessen Regionalausgabe DIE NORDDEUTSCHE haben sich nun die Bremer Behörden eingeschaltet. Das Umweltressort lässt prüfen, ob die Vonovia gegen Kartellrecht verstößt. Das Wohnungsunternehmen indes kündigt vier Wochen nach den Berichten an, dass es seine Heizkosten senken will.

Unter dem Titel „Auffällig hohe Abrechnungen“ hatte der WESERKURIER unter anderem über die Heizkostenabrechnung von Viktoria Azhgirevich-Popek aus der Lüssumer Heide berichtet. Die allein erziehende Mutter von vier Kindern sollte der Vonovia für fünf Monate einmalig 4744,52 Euro nachzahlen. Hohe Nachzahlungsforderungen sind in dem ökonomisch schwachen Gebiet im Norden der Hansestadt, wo die
Vonovia 224 Wohnungen unterhält, keine Seltenheit. Das belegen interne Verwaltungsunterlagen, die der Redaktion vorliegen. In einigen Fällen laufen die Heizungen demnach seit Monaten oder sogar Jahren auf
Hochtouren. Sie sollen sich nicht abstellen lassen. Bremen hat die Rechnungen offenbar in vielen Fällen trotzdem für Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose gezahlt – nach Auskunft des Bremer Mieterschutzbunds ohne vorherige Prüfung.
1 Vgl. https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-behoerde-knoepft-sich-vermieter-vonovia-vor-_arid,1688541.html. Abgerufen 05.02.18 / 23:48:57

Das soll sich ändern. „Das Bremer Umweltressort ist aufgrund derBerichterstattung in der NORDDEUTSCHEN und dem WESER-KURIERauf den Fall aufmerksam geworden und wird nun als Energiekartellaufsicht seiner Aufsichtspflicht nachkommen“, sagt Ressortsprecher Jens Tittmann. Es gehe nicht um einzelne Abrechnungen: „Es geht darum zu schauen, ob der Fernwärmepreis kartellrechtlich statthaft ist.“

Kartellrechtliche Ermittlungen

Die Behörde will vor allem feststellen, warum die Nebenkostenabrechnungen so hoch sind. Tittmann: „Wenn die Preise überhöht sind, muss man gucken: Ist der Schlusspreis überhöht, weil jemand aus seiner Wohnung eine Saunalandschaft gemacht hat? Wenn man aber feststellt, dass der Fernwärmepreis überhöht ist, wenn das also Strukturen sind, die durch zentrale Zulieferverträge zu überhöhten Marktpreisen bei der Vonovia führen, aus denen die Mieter nicht rauskommen, dann hat jemand ein Kartell gegründet – gemeinsam mit der Vonovia – um überhöhte Marktpreise zwangsmäßig durchzuleiten.“
Die Umweltbehörde hat die Verbraucherzentrale Bremen beauftragt, sie bei der Überprüfung zu unterstützen. „Geprüft wird, ob Kosten für die Fernwärme, die in Rechnung gestellt wurden, zu hoch sind“, sagt Inse Ewen, Beraterin der Organisation. Die Verbraucherzentrale hatte bekanntlich festgestellt, dass der Fernwärmepreis, den die Vonovia ihren Mietern für das Jahr 2014 berechnet hat, bei 15,8 Cent pro Kilowattstunde lag. Die Beraterin hat sich inzwischen auch aktuelle Abrechnungen angeschaut, die die Vonovia kurz vor Weihnachten in die Lüssumer Heide geschickt hatte. „Der Fernwärmepreis war jetzt zwar mit elf Cent deutlich günstiger, aber immer noch deutlich höher als bei der SWB.“ Die SWB verlangt nach eigenen Angaben einen Fernwärmepreis von rund 8,5 Cent pro Kilowattstunde. Die Vonovia bezieht ihre Fernwärme von der Firma Fernwärme Nord.


Verunsicherte Anwohner
Viele Anwohner in der Lüssumer Heide sind wegen der Nachforderungen
verunsichert. Einige haben sich bereits hilfesuchend an die
Quartiersmanagerin Heike Binne gewandt. Die höchste
Nachzahlungsforderung beläuft sich zurzeit auf rund 1500 Euro. „Bei
der Überprüfung der Heiz- und Betriebskosten konnten keine
Unstimmigkeiten festgestellt werden“, betont jedoch Vonovia-
Sprecherin Bettina Benner auf Anfrage. Die
Unternehmenssprecherin versichert, dass die „gemeldeten Mängel
beziehungsweise Defekte an Heizköpern schnellstmöglich behoben“
würden. „Danach erfolgt eine Korrekturabrechnung auf Basis eines
Mittelwertes."
Astronomisch hohe Heizpreise soll es künftig nicht mehr geben: Das
Unternehmen erwartet mittelfristig eine Absenkung der Heizkosten.
Zum einen, weil der Konzern gemeinsam mit der Fernwärme Nord die
Übergabetechnik modernisieren wolle. Zum anderen, weil die Vonovia
einen neuen Vertrag mit der Fernwärme Nord verhandelt habe. Ab
Januar 2018 sollen die Mieter in Blumenthal rückwirkend einen
Durchschnittspreis von 9,5 Cent pro Kilowattstunde zahlen.
Die Fernwärme Nord sieht der angekündigten Überprüfung gelassen
entgegen. Eine kartellrechtliche Prüfung der Fernwärmepreise aller
Versorger im Land Bremen habe bereits 2010 stattgefunden. „Hier gab
es für unser Unternehmen kein Beanstandung“, sagt Prokurist Olaf
Nehring. Im Übrigen könnten sich die Mieter nicht von der Fernwärme
abkoppeln. Nehring: „Ein Fernwärmeversorgungsvertrag wird mit dem
Gebäudeeigentümer geschlossen, da der Fernwärmeanschluss die
Zentralheizung für das Gebäude ersetzt. Aus technischer Sicht ist es im
Gegensatz zur Strom- beziehungsweise Gasversorgung nicht möglich,
dass ein Fernwärmeversorger gezielt nur bestimmte Wohnungen in einem
Mehrfamilienhaus versorgt.“
Mehr zum Thema
• Steckt ein System dahinter?: Auffällig hohe Heizkosten-A brechnungen bei Vonovia-Mietern in
Bremen
Vonovia SE
• Wohnungen der Vonovia in Lüssum: Horrende Heizkosten
Wohnungen der Vonovia in Lüssum
Horrende Heizkosten2
Patricia Brandt 08.12.20170 Kommentare
Der Wohnungskonzern Vonovia fordert von seinen Mietern in Lüssum
teils mehrere tausend Euro an Nebenkosten nach. Zahlen muss bei Hartz
IV-Beziehern die öffentliche Hand.
Bremen-Nord. Zahlt Bremen massenhaft Warmkosten für Hartz IVWohnungen
in großer Höhe? Und gehören Nachforderungen des
Immobilienkonzerns Vonovia SE aus Bochum im vierstelligen Bereich zum
Alltag? Interne Verwaltungsunterlagen, die sich mit dem Beispiel
Lüssumer Heide befassen, liefern dazu Einblicke.
In Lüssum, wo die Zahl der Sozialempfänger und Hartz-IV-Bezieher
besonders hoch ist, hat Deutschlands größter privater Vermieter nicht
den besten Ruf. Es stößt mittlerweile nicht nur Mietern, sondern auch
Anwälten und Behördenvertretern negativ auf, dass das Unternehmen
extrem hohe Heiz- und Betriebskosten zum Teil selbst für Wohnungen
berechnet, die wegen Schimmelbefalls praktisch nicht mehr bewohnbar
sind. Nach internen Verwaltungspapieren, die der Redaktion vorliegen,
belaufen sich Rückstände durch Heizkostennachforderungen allein für
15 Wohnungen auf gut 27 000 Euro. Zahlen müssen in der Regel
Jobcenter und Sozialbehörde.
Ein Wohnblock der Vonovia an der Lüssumer Heide. (Christian Kosak)
Nazire Panhans deutet mit Tränen in den Augen auf die Umzugskartons
2 Vgl. https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-horrende-heizkosten-
_arid,1677892.html. Abgerufen 05.02.18 / 22:30:18
Vonovia SE
in ihrem Wohnzimmer. „40 Jahre habe ich hier gewohnt. Ich und mein
Mann, wir sind hier alt geworden“, sagt die türkischstämmige Frau. Beide
hätten ihr Leben lang für dieses Zuhause gearbeitet. Nun geben sie die
Wohnung auf. Sie hält den Gestank nicht mehr aus. Beißender
Schimmelgestank, der jedem in die Nase sticht, der die kleine Wohnung
mit den gemusterten Teppichen und den liebevoll dekorierten Wänden
betritt.
Seit der Eigentümer der Anlage gewechselt hat, regt sich Nazire
Panhans auf. Erst über Sperrmüll in der Wohnanlage. Dann, 2016, über
den Wasserschaden, der das Treppenhaus flutete und um den sich
niemand kümmerte. Immer wieder habe sie beim Callcenter angerufen
und sich beschwert: „Ich habe so gekämpft.“ Erfolglos.
„Leider konnten wir in dem Fall die Dachsanierung, die zur Beseitigung
der Wasserschäden nötig war, witterungsbedingt nicht direkt umsetzen.
Uns ist bewusst, dass das für die Mieterin Umstände bedeutet – das
bedauern wir sehr“, sagt Vonovia-Pressesprecher Max Niklas Gille. Der
Schaden, verspricht er, solle behoben werden, sobald die Mieterin
Zutritt zur Wohnung gewähre.
Nach Darstellung des Konzerns sind die Wohnungen in der Lüssumer
Heide in einem „marktüblichen Zustand“. Seit der Bestand Teil von
Vonovia sei, sei das Unternehmen in Blumenthal aktiv. „So haben wir
bereits viele Leerwohnungs-Sanierungen durchgeführt und uns der
Sperrmüll-Thematik im Viertel angenommen. Unser Ziel ist es, dass
unsere Mieter sich wohlfühlen. Deswegen werden wir auch bei
Schadensmeldungen in der Regel tätig“, so der Vonovia-Sprecher weiter.
Leider seien viele Schäden in der Vergangenheit aber nicht gemeldet
worden.
An dieser Stelle driften Darstellungen des Unternehmens und Mieter
der Blocks auseinander. Im Quartier hat sich der Eindruck verfestigt,
Vonovia SE
dass sich der Immobilienkonzern, dessen Gewinn im ersten Halbjahr
2017 auf rund 458 Millionen Euro angewachsen sein soll, nicht gerade
darum reißt, Mängel in den 224 Wohnungen zu beseitigen. So finden sich
in internen Verwaltungsunterlagen rund 15 Beispielfälle von mängelbehafteten
Wohnungen. In den Papieren ist von Schimmel, von defekten
Fenstern und Türen, sogar von „Löchern in der Wand“ und lockeren
Toiletten die Rede.
Viele verärgerte Mieter landen bei Quartiersmanagerin Heike Binne im
Haus der Zukunft. Oft hat sie versucht, sich für die Bewohner stark zu
machen, doch ohne durchschlagenden Erfolg: „Wir diskutieren hier seit
zwei Jahren Einzelfälle.“ Heike Binne spricht von einem Sanierungsstau
und davon, dass es in dem Gebiet mit 480 Kindern seit Frühjahr nicht
einmal mehr einen eigenen Spielplatz gibt. Arbeiter montierten
das morsche Klettergerüst kürzlich ab. Es war nicht mehr verkehrssicher.
Wer kann, zieht hier weg. Sagt Heike Binne. Die Lüssumer Heide gilt seit
Jahrzehnten als ökonomisch schwaches Gebiet. Hier leben viele
Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können.
Wohnen in der Lüssumer Heide ist dennoch alles andere als billig. Wegen
teurer Heiz-und Betriebskosten.
Heizung lässt sich nicht abstellen
Nach nichtöffentlichen Verwaltungsunterlagen zahlt eine siebenköpfige
Familie für eine 80 Quadratmeter große Wohnung 1058 Euro Miete, da
die monatliche Vorauszahlung der Heizkosten bei 366 Euro liege und die
Betriebskosten mit 259 Euro zu Buche schlagen. Wie aus dem Papier
ebenfalls hervorgeht, könne die Familie wegen des starken Schimmelbefalls
aber nur im Wohnzimmer schlafen. Die Heizungen in der Wohnung
seien allesamt defekt: Entweder sie seien nicht abzustellen oder blieben
kalt.
Der Vonovia ist nach eigener Darstellung daran gelegen, dass die
Vonovia SE
Abrechnungen für die Heizkosten nachvollziehbar sind. Gemeldete
Mängel an Heizungen würden umgehend beseitigt. „Dauerläufer“, also
Heizungen, die sich nicht abstellen lassen und somit hohe Verbrauchswerte
verursachen, seien ein bekanntes Phänomen bei der Vonovia,
heißt es hingegen aus Kreisen der Sozialbehörde.
Mitarbeitern des Amtes für Soziale Dienste ist aufgefallen, dass
„extrem hohe Kosten anfielen, die unter normalen Umständen so nicht
zustande kommen könnten“. Rechtlich, sagt Bernd Schneider, Sprecher
des Bremer Sozialressorts, sei es so, dass die Heizkosten in
tatsächlicher Höhe für Leistungsbezieher vom Amt übernommen werden
müssen. „Auf der anderen Seite sind hier teils Heizkosten in
astronomischer Höhe angefallen, die auch erkennbar nicht der Mieter zu
vertreten hat. Die Übernahme dieser Kosten verweigern wir und sind
dabei auch im direkten Kontakt mit dem Vermieter.“ Es sei inzwischen
einiges in Bewegung geraten.
Ein Problem für die Behörden dürfte sein, dass bezahlbarer Wohnraum
auch in Bremen-Nord langsam knapp wird. „Wir verzeichnen viele
Umzüge aus dem Stadtgebiet nach Nord“, sagt der Chef der Vegesacker
Geschäftsstelle des Jobcenters, Volker Wöhlmann. Wie viele Hartz-IVBezieher
in den 2000 Wohnungen der Vonovia in Bremen-Nord leben,
kann er nicht sagen. Laut Wöhlmann würden Mieter im Einzelfall schon
mal zur Überprüfung der Abrechnung zur Verbraucherzentrale oder zum
Mieterschutzbund geschickt.
„Die Ämter prüfen nichts, da wird einfach gezahlt.“ Diese Erfahrung will
Anwalt Gert Brauer vom Mieterschutzbund gemacht haben. Er und seine
Kollegen haben bremenweit oft mit Mietern der Vonovia zu tun:
„Probleme mit den Betriebskostenabrechnungen und Mängeln, die von
der Vonovia nicht beseitigt werden, machen ein Großteil unserer
Beratungstätigkeit aus.“ Er habe den Eindruck, dass ständig neue
Vonovia SE
Positionen bei den Betriebskosten „erfunden“ werden: „Was früher
Gartenpflege war, wird heute als Heckenpflege, Baumkronenbesichtigung,
Wegereinigung und Straßenreinigung abgerechnet. Es ist so,
dass man schnell die Übersicht verliert.“
Riesiges Loch in der Wand
Auch Anwalt Holger Gautzsch vom Verein „Mieter helfen Mietern“ kennt
Probleme mit „überhöhten Betriebskosten“ aus der Beratung. „Den Fall,
dass es hohe Nachzahlungen gab und das Jobcenter gezahlt hat, gibt es.
Mehrfach.“ Auf eine gerichtliche Auseinandersetzung zu Widersprüchen
lässt sich die Vonovia offenbar selten ein. Gert Brauer: „In den meisten
Fällen kommt es nicht zu Gerichtsverfahren. Wenn man Widerspruch
einlegt, kommt nichts. Wenn man Belege zur Prüfung anfordert, werden
sie nicht geschickt oder es dauert bis zu einem Jahr. Wenn man dann
noch einmal nachfasst, kommt nichts mehr.“
Glenn Godoy-Sagredo gehört zu denen, die erst vor wenigen Wochen in
die Lüssumer Heide gezogen sind. Doch der vierfache Familienvater
wünschte schon jetzt, er wäre gar nicht erst hergezogen. „Ich bin
gelernter Koch und muss jetzt Pizza bestellen“, regt er sich auf.
Anstelle einer neuen Küchenzeile klafft ein riesiges Loch in der Wand.
„Das war angeblich ein Wasserschaden, aber ich habe herausgefunden,
dass der Schaden schon vorher da war.“
Glenn Godoy-Sagredo weiß nicht, wann die Arbeiter zurückkommen: „Es
kommt keiner und es ist keiner zu erreichen.“ Dabei hätte der neue
Mieter noch viel zu besprechen. Glenn Godoy-Sagredo würde seinen
Vermieter fragen, wann die Zimmertüren repariert werden, wann
Heizung und Fenster im Kinderzimmer in Ordnung gebracht werden und
warum er den Trockenraum nicht nutzen darf, obwohl das im
Mietvertrag steht.
Und er würde fragen, wo er seine Kinder und das Geschirr waschen soll,
wenn nun wegen eines weiteren Wasserschadens auch noch die
Vonovia SE
Badewanne entfernt werden müsse. Sorgen macht ihm vor allem der
zeitliche Ablauf dieser Maßnahmen: „Ein Monteur hat gesagt: ‚Mit
Weihnachten wird es dies Jahr nichts.‘“ Die Vonovia will ihnen nun eine
Entschädigung anbieten.
30. November 2017 Jens Otto
Vonovia-Mieter fühlen sich im Stich gelassen:
Steckt Kalkül dahinter?3
Vonovia ist einer der größten Wohnungsvermieter in Bremen. Das
Unternehmen gerät immer wieder in die Kritik. Mieter berichten
regelmäßig von Problemen – auch auf unserer Facebook-Seite.
Mieter von Vonovia-Wohnungen beklagen sich zum Beispiel über
mangelhafte Reparaturmaßnahmen. Ein Beispiel liefert Olaf Abitzsch,
der mit seiner Familie in Findorff eine Wohnung der Vonovia gemietet
hat. Innerhalb von fünf Wochen verzeichnete er vier Wasserschäden,
die er auf mangelhafte Sanierungsarbeiten im Auftrag der Vonovia in
der darüberliegenden Wohnung zurückführt.
Eine wirkliche Reaktion des Vermieters blieb bisher aus: "Richtig
passiert ist nie was", beklagt sich Abitzsch. "Es kam immer einer, hat
das auch kurz aufgenommen und sich dann verabschiedet." Bis heute sind
die Decken nass.
Email wird nicht beantwortet, Telefon klingelt ewig durch, ehe jemand
rangeht und sagt, die Verantwortlichen rufen zurück, was nie passiert,
und auf Briefe trotz Einschreiben wird auch nicht reagiert.
Julien Adama - 30. November 2017, 07:41 Uhr.
Auf Facebook anzeigen.
3 Vgl. https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/vonovia100.html. Abgerufen
05.02.18 / 23:46:13
Vonovia SE
Ein weiteres Problem beschreibt ein Mieter aus Osterholz. In seiner
Nebenkostenabrechnung tauchten nicht nachvollziehbare Posten wie
"Pflege Außenanlage" auf. Der Mieter hakte nach: "Und dann kam raus,
dass bestimmte Posten halt nicht nachweisbar sind und ich eine
Rückerstattung bekommen habe, was ja schon sehr komisch ist." Zwar
gab es eine Rückzahlung, die erhielt der Mieter aber erst nach Monaten
und mehreren Rückfragen.
In Horn Lehe ist es genauso. Wir haben auch nur Ärger mit
denen. Die wollten uns auch die Nebenkosten von letztem Jahr
einfach abziehen,obwohl wir Widerspruch eingelegt haben, und
bis heute haben wir noch keine Reaktion bekommen. Na ja, jetzt
ist alles beim Mieterschutzbund.
Yvonne Bittner - 30. November 2017, 07:23 Uhr.
Auf Facebook anzeigen.
Diesen Wohnungsgesellschaften ist man echt hilflos ausgeliefert
als Mieter. Zum Glück sind nicht alle so.
Fatima Özoguz - 30. November 2017, 08:07 Uhr.
Auf Facebook anzeigen.
Was sagt der Mieterschutzbund?
Diese Geschichten sind laut Gert Brauer vom Mieterschutzbund keine
Einzelfälle. "Tatsächlich habe ich schon fast den Verdacht, dass es
Methode ist, die Leute hinzuhalten und die Mängel nicht innerhalb einer
angemessenen Zeit zu beseitigen", sagt Brauer. Denn wenn sich der
Mieter selbst um die Probleme kümmert, spart Vonovia Geld. Der
Mieterschutzbund vermutet deswegen ein gewisses Kalkül dahinter.
Das scheint mir fast ein bisschen System zu sein.
Gert Brauer, Mieterschutzbund
Auch bei den nicht nachvollziehbaren Nebenkosten wittert der
Mieterschutzbund ein System. Es sind mehrere Fälle bekannt, die
Vonovia SE
zumindest vermuten lassen, dass Vonovia eventuell mehr Kosten
abrechnet als tatsächlich angefallen sind.
Wie reagiert Vonovia auf die Vorwürfe?
Zu den beanstandeten Schäden von Olaf Abitzsch äußerte sich Vonovia
schriftlich gegenüber Radio Bremen. "Wir bedauern sehr, dass unseren
Kunden aktuell nicht der gewohnte Wohnkomfort zur Verfügung steht",
heißt es. Mitarbeiter hätten sich schnell um die Probleme gekümmert,
aber das habe leider nicht in allen Punkten den Konsens der Kunden
gefunden. Zu den ungelernten Arbeitern, die Abitzsch als Verursacher
vermutet, äußerte Vonovia sich nicht.
Zu den Nebenkosten nahm das Wohnungsunternehmen so Stellung:
"Selbstverständlich rechnen wir nur Le
istungen ab, die auch erbracht worden sind", erklärt Vonovia. "Wenn im
Einzelfall ein Fehler passiert, erstatten wir selbstverständlich zurück."
Kunden hätten jederzeit die Möglichkeit, sich an Vonovia zu wenden. Das
Problem: Die Mieter haben dies zwar gemacht, eine schnelle und
kompetente Hilfe blieb aber meistens aus.
Was ist die Vonovia?
Vonovia ist ein Wohnungsunternehmen mit Sitz in Bochum. 2001 als
Deutsche Annington gegründet, änderte das Unternehmen 2015 nach
der Übernahme des Konkurrenten Gagfah den Namen. Mit mehr als
350.000 Wohnungen deutschlandweit ist Vonovia das größte Unternehmen
seiner Art in Deutschland. In Bremen besitzt es rund 11.300
Wohnungen. Vonovia fiel in der Vergangenheit immer wieder durch
negative Kritik auf.
• www.butenunbinnen.de: „Vonovia-Mieter fühlen sich im Stich gelassen:
Steckt Kalkül dahinter?“ (30.11.2017)
Vonovia SE
• www.handelsblatt.com: „Vonovia lockt mit steigender Dividende“
(15.11.2017)
• www.waz.de: „Vonovia-Mieter gewinnt vor dem Amtsgericht Bochum“
(03.02.2017)
Zunehmende Kritik am Wohnungsvermieter Vonovia
Bochum (Deutschland), 17.01.2018 – Vonovia ist das größte
Wohnungsunternehmen und der größte private Vermieter in Deutschland.
Kritisiert wird immer häufiger, das Unternehmen sei sehr erfinderisch,
wenn es darum geht, Nebenkosten bei den Mietern abzukassieren. Mal
ist es eine Umlage für die Wasserfilter-Wartung, ein andermal werden
die Kosten für den Hausmeister in Rechnung gestellt. Nur wenige Mieter
wagen zu widersprechen, die meisten zahlen einfach. Wenn allerdings die
Heizkostennachzahlung aufgrund der Jahresabrechnung in die hunderte
oder tausende von Euro geht, dann wird es ungemütlich. Ein krasser Fall
wurde kürzlich aus Bremen bekannt: Dort soll eine Mutter, die mit ihren
vier Kindern alleine wohnt, insgesamt 4744,52 Euro nachzahlen.
Ein langjähriger Mieter im Ruhrgebiet beruft sich auf seinen fast 50
Jahre alten Mietvertrag, zog vor Gericht und gewann bereits mehrfach.
Auch das Vorgängerunternehmen - die Deutsche Annington - war
mehrfach in die Kritik geraten. Die Firma ging im Juli 2013 an die Börse;
seit September 2015 sind die Aktien im DAX notiert, fast zeitgleich
erfolgte die Umbenennung in Vonovia. Den Aktionären werden steigende
Dividenden versprochen, was offenbar auf Kosten der Mieter geht. Die
hohen Jahresnachzahlungen hat eine zuständige Behörde in Bremen zum
Anlass genommen, die Abrechnungen von Vonovia zu überprüfen
Veröffentlicht: 10:32, 17. Jan. 2018 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen
https://de.wikinews.org/wiki/Zunehmende_Kritik_am_Wohnungsvermieter_Vonovia.
Vonovia SE
Die Deutsche Annington firmiert jetzt unter dem Namen Vonovia
https://de.wikinews.org/wiki/Zunehmende_Kritik_am_Wohnungsvermieter_Vonovia#/medi
a/File:Deutsche_Annington_Schild.jpg.
Freefloat 53,50%
BlackRock, Inc. 8,62%
Norges Bank 7,63%
Barclays Capital Securities Ltd 6,93%
Lansdowne Partners International Ltd. 5,05%
Invesco Limited 5,01%
The Wellcome Trust Ltd. 2,96%
Wellington Management Group LLP 2,91%
TFCP Capital Investments Limited 2,61%
CICAP Ltd. 2,57%
Citigroup Inc. 2,21%
Mi 07.02.2018 – 17:44
https://www.wallstreet-online.de/aktien/vonovia-aktie/unternehmensprofil.
Vonovia SE
Unternehmensprofil
https://www.finanzen.net/unternehmensprofil/BlackRock.
Profil BlackRock
BlackRock, Inc. ist ein international tätiges Investmentunternehmen und gilt als einer der
größten Anbieter von Anlageverwaltungs-, Beratungs- und Risikomanagementlösungen.
Zum Kundenstamm des Konzerns gehören Träger betrieblicher, öffentlicher,
gewerkschaftlicher und branchenspezifischer Pensionspläne, Regierungen,
Versicherungen, Publikumsfonds von Drittanbietern, Schenkungen, Stiftungen, wohltätige
Organisationen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Staatsfonds, Banken,
Finanzberater und Privatpersonen aus der ganzen Welt. Das US-amerikanische
Unternehmen analysiert breitgefächerte Anlagekonzepte und ist bestrebt, seinen Kunden
einen beständigen Mehrwert in einem risikokontrollierten Umfeld zu schaffen. Der
Konzern offeriert hochwertige Anlagelösungen, die für einen Großteil unterschiedlicher
Anlageformen und -märkte konzipiert sind und eine Vielzahl verschiedener Anlagestile
und Performanceziele beinhalten. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden werden
individuelle Anlagekonzepte erarbeitet. Das Lösungsportfolio umfasst Spezial- und
Publikumsfonds für institutionelle Kunden und kundenspezifische Vermögensverwaltung
für private Anleger sowie geschlossene Fonds und maßgeschneiderte Anlagelösungen und
die EFTs der iShares-Plattform. BlackRock operiert als Treuhänder und Partner, handelt
ausschließlich im Auftrag seiner Kunden und führt keine eigenen Wertpapier-Positionen.
Der Konzern betreibt Tochtergesellschaften und damit verbundene Niederlassungen in
vielen Bundesstaaten der USA sowie in Europa und Asien.
BlackRock Aktionärsstruktur
Inhaber in %
Freefloat 95,95
PNC Bank, NA (Investment Management) 21,48
The Vanguard Group, Inc. 5,15
Norges Bank Investment Management 5,04
Wellington Management Co. LLP 4,53
Capital Research & Management Co. (World Investors) 4,13
BlackRock Fund Advisors 3,37
SSgA Funds Management, Inc. 3,34
Managed Account Advisors LLC 2,16
Fidelity Management & Research Co. 1,91
Die Summe der Anteile kann 100% überschreiten, da bestimmte Anteilseigner zum Freefloat dazu
gerechnet wurden.
Vonovia SE
2013 2014 2015 2016 2017
Personal am Ende des Jahres 11.400 12.200 13.000 13.000
BlackRock Bilanz (in Mio. USD) - Passiva
2013 2014 2015 2016 2017
Gesamtverschuldung/
-verbindlichkeiten 7.308 8.327 4.930 4.915 -
Summe Fremdkapital 193.203 212.288 196.217 190.833 -
Summe Eigenkapital 26.670 27.520 29.044 29.344 -
Summe Passiva 219.873 239.808 225.261 220.177
Unternehmensprofil
Norges Bank
Norges Bank ist die Zentralbank von Norwegen. Sie wurde mit
Gesetz vom 14. November 1816 vom Storting gegründet. Vorher
wurde aufgrund der Personalunion die Währungspolitik von Dänemark
gestalte
https://de.wikipedia.org/wiki/Norges_Bank.
Die Zentralbank hat ihren Sitz in der Hauptstadt Oslo und
beschäftigt deutlich über 500 Mitarbeiter. Geleitet wird sie von
einem siebenköpfigen Vorstand, der von der Regierung im Namen des
Königs ernannt wird. Präsident der Zentralbank ist seit 2011 Øystein
Olsen. Die Aktivitäten des Vorstands werden von einem Aufsichtsrat
kontrolliert, dessen 15 Mitglieder vom Storting gewählt werden.
Neben den gängigen Aufgaben einer Zentralbank, insbesondere der Bestimmung des Leitzinses und der
Ausgabe der Norwegischen Krone, obliegt Norges Bank auch die Verwaltung eines Teils des staatlichen
Fonds: Die Auslandsinvestitionen des Staatlichen Pensionsfonds Norwegens, welcher die nachhaltige
Verwendung der Einnahmen aus der Erdölförderung garantieren soll, werden von einer eigenen Abteilung
gesteuert (Norges Bank Investment Management, NBIM). Diese Abteilung hat Nebenstellen in London,
New York, Shanghai und Pune (Indien).
Vonovia SE
Unternehmensprofil
Barclays Capital Securities Ltd
Unternehmensprofil
Citigroup Inc.
https://de.wikipedia.org/wiki/Citigroup.
Citigroup Inc.
Mitarbeiter 219.000 (2016)[1]
Umsatz 69.8 Milliarden USD (2016)[1]
Die Citigroup Inc. ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in New York, der im Oktober 1998 durch die
Fusion der Citicorp und der Travelers Group entstand. Im Zuge der Finanzkrise geriet die Bank, die
neben der Bank of America, JP Morgan Chase und Wells Fargo zu den großen Vier Amerikas zählt,
zunehmend in Schwierigkeiten.
Die Bank ist eine der 30 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als „systemically
important financial institution“ (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden.[2] Sie
unterliegt damit einer besonderen Überwachung und strengeren Anforderungen an die Ausstattung mit
Eigenkapital, konkret wird ein Zuschlag von 2 Prozentpunkten gemessen an den Standards von Basel III
gefordert.[3]
Mit einem Umsatz von 48,3 Milliarden US-Dollar, bei einem Gewinn von 6,9 Milliarden US-Dollar, steht
die Citigroup laut Forbes Global 2000 auf Platz 8 der weltgrößten Banken (Stand: Geschäftsjahr 2016).
Mit einer Bilanzsumme von 1.795 Milliarden US-Dollar ist sie im selben Jahr die drittgrößte Bank der
Vereinigten Staaten. Die gesamte Marktkapitalisierung der Bank belief sich Anfang 2017 auf 164,3
Milliarden US-Dollar.[4]
Unternehmensprofil
https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_Firma_Capital_Partners.
Vonovia SE
Terra Firma Capital Partners ist ein Unternehmen mit Sitz in
London, das im Bereich von Private Equity tätig ist.
Einstmal ein Eurobond Trader von Goldman Sachs Guy Hands gründete 1994 dies als Ableger der
japanischen Nomura Principal Finance Group. Erste Investitionen waren im Bereich des Abfall-
Managements. Für die 1996 von Nomura gründete britische Annington Homes verwaltete die
Beteiligungsgesellschaft deren Wohngebäudebestand, der vom britischen Verteidigungsministerium
privatisiert worden war. Bis 2006 hat das Unternehmen insgesamt über 4,7 Mrd. £ auch im Bereich von
Gastronomie, Hotelgewerbe, Kinos und Eisenbahn investiert.
In Köln war Terra Firma Capital Partners I 2002 angetreten, um die städtischen
Wohnungsbaugesellschaften GAG und Grubo für zusammen 420 Mio. € zu übernehmen, was trotz
mehrerer Anläufe letztlich am Widerstand dreier CDU-Ratsherren 2003 scheiterte, die mit der Opposition
stimmten.[2] 2004 übernahm Terra Firma Capital Partners den ehemals staatlichen
Autobahnraststättenbetreiber Tank & Rast für 1,035 Mrd. € von den drei vorherigen Kapitaleignern
Allianz Capital Partners, Lufthansa und Private Equity Apax Partners.[3] Im Januar 2006 berichtete die
Presse, dass sich das Unternehmen auf die Übernahme des RWE-Tochterunternehmens Thames Water für
8 Mrd. £ (11,7 Mrd. €) vorbereite, welches dann letztlich aber an das australische Konsortium Kemble
Water ging.[4]
Im September 2007 übernahm TFCP II/III für vier Milliarden Pfund (damals umgerechnet in etwa 5,6
Mrd. €) den Musikkonzern EMI bis 2011 (u. a. Robbie Williams, Coldplay, Herbert Grönemeyer).
Im Juli 2016 gab die AMC Entertainment Holdings bekannt, dass sie Odeon & UCI übernehmen wird.[5]
Die Transaktion wurde im November 2016 abgeschlossen.
Unternehmensprofil
http://www.wikiwand.com/de/Wellington_Management.
Wellington Management
Finanzen Mitarbeiter Vereinigte Staaten
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wellington Management Company, LLP
Rechtsform Limited Liability Partnership
Gründung 1928
Sitz Boston, Vereinigte Staaten
Leitung Perry Traquina (CEO)
Mitarbeiter 590 [1] (nur Investmentbereich)
Branche Finanzen
Website www.wellington.com
Wellington Management ist mit einem verwalteten Vermögen von rund 939 Milliarden US-Dollar [1]
Vonovia SE
eine der weltweit größten Investmentgesellschaften.
Geschichte
Der erste Fonds wurde im Jahr 1928 von Walter Morgan, einem Wirtschaftsprüfer aus Philadelphia, in
den Vereinigten Staaten gegründet.[2]
Das Londoner Büro wurde 1983 gegründet und Singapur (1996), Tokio und Sydney (1997), Hongkong
(2003), Peking (2007) und Frankfurt (2011) folgten seitdem.
Unternehmensprofil
Invesco Limited
https://de.wikipedia.org/wiki/Invesco.
Invesco (Tickersymbol: IVZ) ist eine unabhängige
Investmentgesellschaft mit rund 6.500 Mitarbeitern und Standorten
in 20 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Atlanta (USA)
und die im Aktienindex S&P 500 gelisteten Aktien werden an der
NYSE gehandelt. Zu den weltweiten Investmentzentren gehören u. a.
Invesco Perpetual, WL Ross, PowerShares und seit Mitte 2017 der
Exchange Traded Funds-Anbieter Source. [5 ] [6 ] Das verwaltete
Vermögen der weltweit zehntgrößten bankenunabhängigen
Vermögensverwaltungsgesellschaft[7] liegt bei 876,9 Milliarden USDollar
(Stand: 31. Juli 2017). Martin L. Flanagan ist seit August
2005 CEO der Fondsgesellschaft.[8]
Invesco verfügt über langjährige Erfahrung im österreichischen
Markt
https://www.invesco.at/at/privatanleger/uber-invesco/invescoosterreich.
Vonovia SE
Invesco ist bereits seit 1996 in Österreich erfolgreich tätig. Unsere Expertise umfasst sowohl
Publikumsfonds als auch den Bereich maßgeschneiderter Lösungen in Form von Spezialfonds.
Unser Standort in Österreich ist der Finanzplatz Wien
An unserem Standort in Wien sind wir mit einer starken Mannschaft vertreten. Mit den 7 Mitarbeitern vor
Ort (davon 3 Kundenbetreuer und 2 Client Service Mitarbeiter) bieten wir eine umfassende und
individuelle Betreuung. Dadurch können wir sicherstellen, dass die Wünsche und Anliegen unserer
Kunden jederzeit persönlich von uns entgegengenommen werden. Das für österreichische Kunden
verwaltete bzw. betreute Vermögen beläuft sich auf mehr als 3 Milliarden Euro.
Die "global-lokale" Philosophie von Invesco
Die "global-lokale" Philosophie von Invesco wird in unserem Wiener Büro tagtäglich gelebt. Unser
globales Netzwerk sorgt für einen Informationsvorsprung und eine Reichweite, die ausschließlich lokal
ausgerichtete Mitbewerber nicht vorweisen können. Unsere starke lokale Präsenz gibt uns die nötige
Flexibilität, um die individuellen Erfordernisse unserer Kunden zu erfüllen.
Über einhundert Invesco Publikumsfonds sind in Österreich bei Banken, Vermögensverwaltern und
unabhängigen Finanzberatern erhältlich. Aus unserer breiten Produktpalette können unsere Kunden jene
Produkte auswählen, die zu ihren Investmentzielen passen.
Quelle: Invesco Österreich, Stand: 01. Juli 2016.
Vonovia SE

Posted by Wilfried Allé Thursday, March 1, 2018 12:17:00 AM
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