AZ-Neu

Die neue Zeitung für Arbeiter, Angestellte, KMUs, EPUs und Pensionisten

Sparen! Sparen!! Sparen!!! 

sollen sie gefälligst: die EU, die Länder, der Staat, die Menschen, ...

eigentlich alle; präziser formuliert: die Anderen!

Beispielsweise wettert der freiheitliche EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky in einer Aussendung, dass auch die Brüsseler Bürokratie dazu neige, sich auszudehnen und immer mehr Geld und Ressourcen zu beanspruchen. Klar natürlich, dass seine Partei dagegen auftritt, rückt sie sich selbst immer wieder gerne als Anwalt der Steuerzahler gegen Brüsseler Verschwendung ins rechte Rampenlicht.
Blöd halt, wenn man dann allerdings dabei ertappt wird, selbst einer dieser angeprangerten Steuergeld-Verprasser zu sein, wie unlängst bekannt geworden ist. Mit Glaubwürdigkeit hat das nichts mehr zu tun. Das ist schon eher unter dem Kapitel Verarschung einzureihen. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Friday, March 30, 2018 1:41:00 PM

Die Blauen erliegen den süßen Versuchungen der Macht 

Und wird der kleine Mann erst einmal zornig, wird es für Strache gefährlich

Sind Populisten politisch erfolgreich, kommen sie zur Strafe in die Regierung. Diese Erfahrung macht gerade die FPÖ.

Was haben die Blauen bei ihrem langen Marsch durch die politische Wüste nicht alles wütend kritisiert - und vollmundig versprochen, es anders zu machen, wenn sie dran sind.

Was hatten sie damals für donnernden Worte gegen Proporz und Postenschacher vom Stapel gelassen, den laschen Umgang mit Law and Order und die hartnäckige Ignoranz gegenüber den Sorgen und Nöten des kleinen Mannes angeprangert und heilsbringend mehr direkte Demokratie eingefordert, weil der Wählerwille ja heilig sei.
Oder wie hat Blau gegen Postenbesetzungen im alten Koalitionsproporz gewettert.

Jetzt wird regiert - und flächendeckend umgefärbt, konsequent und in allen Bereichen; wie auch direkte Demokratie - die kann warten.
mehr ->
Beispiele gefällig? mehr ->

Posted by Wilfried Allé Friday, March 16, 2018 2:04:00 PM

Statistics

  • Entries (2)
  • Comments (0)

Archives

Eine von SOS Mitmensch erstellte Studie trägt das Märchen vom antisemitischen und rassistischen „Einzelfall“ in der FPÖ endgültig zu Grabe. Deren Erhebung deckt den Zeitraum der vergangenen zehn Jahre ab. Sie belegt, dass die FPÖ zwischen 2008 und 2017 systematisch die Verbreitung von Antisemitismus, Rassismus und Neonazisympathien gefördert und mitfinanziert hat.

Das Ausmaß des FPÖ-Antisemitismus-Förderungssystems ist erschreckend. Es wurden hohe Geldbeträge von vermutlich mehreren hunderttausend Euro in Richtung der publizistischen Verbreitung von antisemitischem und rassistischem Gedankengut gesteckt. FPÖ-Spitzenpolitiker, von Strache abwärts, haben teilweise Seite an Seite mit Holocaustleugnern und Neonazis in antisemitischen und rassistischen Medien publiziert.

Diese Studie zum Herunterladen und Weiterleiten findet sich hier: https://www2.sosmitmensch.at/studie-zu-fpoe-unterstuetzung-fuer-antisemitismus

Created 3/10/2018 by Wilfried Allé
Rate this Content 0 Votes

Das noch im vergangenen Sommer gescheiterte Schwarze Überwachungspaket kommt nun in türkis-blauer Farbe bei der Rechten Tür wieder herein. mehr ->

 

Die Farbfolge Rot-Weiß-Rot steht als Synonym für die Nationalfarben Österreichs. Aber einer, der sich für das höchste Amt im Staate beworben hat und auch in zweiter Stichwahl unterlag, legt beim Akademikerball 2017 eine Lobeshymne für Schwarz-Rot-Gold hin. Das sind die Nationalfarben für Deutschland und NICHT für Österreich, wohlgemerkt! Möge sich jeder selbst ein Bild machen, was alles auf uns Österreicher zugekommen wäre, hätte dieser Kanditat das Rennen um den HBP gewonnen. Nicht auszudenken! Damit keine Zweifel aufkommen oder das Gesagte irgendwie uminterpretiert und verharmlost werden kann, gibt es hier diese ominöse Eröffnungsrede in Wort und Ton. mehr ->

Kein Platz mehr für den 'KleinenMann'? 

Mit der Nominierung von Barbara Kolm als FPÖ-Kandidatin für das Amt der Rechnungshofpräsidentin erweist sich die FPÖ einmal mehr als 'Reichen-Partei'. Das passt aber so ganz und gar nicht zu dem seit Jahren vorgegaukelten Bild, sie wäre die Partei für den 'Kleinen Mann'.
Dazu muss man wissen, dass Barbara Kolm das Friedrich von Hayek-Institut leitet, das als eine typische neoliberale Denkfabrik gilt. So als ob es die von dieser radikalen Markttheorie zu verantwortende Finanz- und Wirtschaftskrise niemals gegeben hätte, fordert Kolm laufend weiter Deregulierung, Beschneidung des Sozialstaats sowie Umverteilung von unten nach oben. Immer mehr geht der Anstrich verloren, mit dem die FPÖ versucht, ihre wahren Ziele zu überdecken. denn sie war immer schon eine wirtschaftsliberale Unternehmer-Partei, die in Wahrheit für die Interessen der ‚kleinen Leute‘ nichts übrig hat. So gab es dann auch unter Schwarzblau Studiengebühren, Ambulanzgebühren, Selbstbehalte, höheres Frauenpensionsalter oder Pensionskürzungen – alles Maßnahmen, die gerade die sozial Schwachen getroffen haben. Und welche Partei ist immer konsequent gegen die Mindestsicherung und gegen Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerbetrug oder Geldwäsche aufgetreten: Die FPÖ!

Barbara Kolm im Interview ->

Saturday, June 4, 2016 11:58:00 PM
Rate this Content 0 Votes

Statistics

  • Entries (1)
  • Comments (0)

Archives