AZ-Neu

Die Informationsplattform für ArbeiterInnen, Angestellte, KMUs, EPUs und PensionistInnen

Europa braucht höhere Löhne und gute Jobs 

Wachstum für alle?

Heute verblasst die Erinnerung an die Finanz- und Eurozonenkrise bereits. In Europa gibt es wieder solides Wachstum, Arbeitsplätze werden geschaffen und neue Unternehmen gegründet. Dies sollte euphorisch stimmen. Aber warum ist das nicht der Fall?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens wachsen einige Wirtschaften, während andere weiterhin stagnieren oder schrumpfen. Zweitens findet die Erholung des Arbeitsmarktes hauptsächlich in Form von Teilzeitstellen und prekären Arbeitsverhältnissen statt. Drittens werden die ArbeitnehmerInnen nicht mit Gehaltserhöhungen an der wirtschaftlichen Erholung beteiligt. Und viertens muss sehr viel mehr getan werden, um sicherzustellen, dass die nächste Rezession nicht ebenso schwer wird wie die letzte. Benchmarking Working Europe 2018, die jährliche Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Europa, die das ETUI  herausgibt, fand trotz der Euphorie, die sich unter EntscheidungsträgerInnen breitmacht, viele Gründe zur Beunruhigung.
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Posted by Wilfried Allé Tuesday, April 24, 2018 11:32:00 PM
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Ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum - österreichischen - Sozialsystem 

Unser österreichisches Sozialsystem beruht auf dem System der Selbstverwaltung. D.h. es verwaltet sich selbst, also nicht der Staat mit seinen gerade am Regieren befindlichen Parteien verwaltet es, und es ist auch für die Gebahrung verantwortlich. Aber handeln kann es nur im Rahmen der vom Gesetzgeber vorgegeben Richtlinien, Verordnungen und Gesetzen.
Das System der Sozialen Sicherheit umfasst folgende Bereiche: Vorsorge, Krankheit, Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit/Invalidität, Mutterschaft, Arbeitslosigkeit, Alter, Tod der unterhaltspflichtigen Person, Hinterbliebenenpensionen, Pflege und soziale Bedürftigkeit.

Typische Merkmale der österreichischen Sozialversicherung sind:

  • Verpflichtende Versicherung für selbständig und unselbständig Erwerbstätige und Angehörige. Einige Gruppen, z.B. geringfügig Beschäftigte, sind nur in Teilbereichen pflichtversichert, siehe Beschäftigungsformen
  • Rechtsanspruch auf bestimmte – aber nicht alle – Leistungen (bestimmte Anspruchsvoraussetzungen müssen erfüllt werden)
  • Finanzierung durch einkommensabhängige Versicherungsbeiträge und staatliche Stützung
  • Solidaritätsprinzip: Personen mit höherem Einkommen (höheren Sozialversicherungsbeiträgen) finanzieren Leistungen für Personen mit niedrigeren Einkommen mit
  • Versicherungsprinzip: Versicherung als Voraussetzung für viele Sozialleistungen sowie Beziehung zwischen Einkommen und Leistungshöhe

Die Versicherungsträger

Die Krankenversicherung (Vorsorge, Krankheit, Mutterschaft, Pflege) wird durch die Krankenkassen verwaltet, die Unfallversicherung durch die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, die Arbeitslosenversicherung durch das Arbeitsmarktservice, die Pensionsversicherung durch die Pensionsversicherungsanstalt.

Die Zuständigkeit der Krankenkassen ergibt sich durch den Arbeitsort (Gebietskrankenkassen der Bundesländer). Selbständige, BäuerInnen, EisenbahnerInnen und Bergleute sowie BeamtInnen haben unabhängig vom Arbeitsort ihre eigene Sozialversicherungsanstalt.

Alle Versicherungsträger sind in Landesstellen und zum Teil in Bezirksstellen unterteilt und im Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger organisiert.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, December 5, 2017 4:01:00 PM
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Die direkten Abhängigkeiten dieser 4 Begriffe zueinander 

Wertschöpfung - Wirtschaftsaufschwung - Bruttolohnsumme - Sozialsystem

Die generelle Zielsetzung einer Unternehmung, vom EPU (=Ein-Personen-Unternehmen) über die KMUs (=Klein- und Mittel-Unternehmen) bis zu Konzernen, ist durch Einsatz von Ressourcen Werte zu schaffen.

Posted by Wilfried Allé Tuesday, December 5, 2017 3:21:00 PM
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Erste Shopping-Plattform für Wiener Handel 

startet Anfang 2018

Die erste eigene Shopping Plattform "wien.shöpping.at"  wurde geschaffen, damit der Wiener Handel das Potenzial von „Mobiler Internetnutzung und Online-Shopping" nutzen kann. Ziel ist,  vor allem die kleineren Unternehmen zu motivieren, sich dieser Wiener Shopping Plattform zu bedienen. Große Unternehmen können sich bekanntlich um teures Geld eine eigene Online-Plattformen aufbauen. Weil es sich um eine reine österreichische Online-Shopping-Plattform handelt, auf der (anfänglich) Wiener Firmen, und in der Folge Firmen österreichweit ihre Produkte zum Verkauf anbieten, ist von vornherein sichergestellt, dass die Wertschöpfung in Österreich bleibt. mehr ->

Posted by Wilfried Allé Monday, October 2, 2017 7:52:00 PM
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