Posted by Wilfried Allé
Tuesday, March 25, 2025 8:47:00 AM
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Die Photovoltaikanlage am denkmalgeschützten Dach des Ernst-Happel-Stadions ist fertiggestellt.
Wiens Sportstadtrat Peter Hacker und NEOS-Sportsprecher Markus Ornig montierten Anfang der Woche das letzte von über 9.000 Solarmodulen in luftiger Höhe. Die Anlage produziert nun jährlich rund 3.880 Megawattstunden Strom – mehr, als das Stadion selbst verbraucht und etwa die Menge, mit der man 1.100 Haushalte versorgen könnte. „Das emissionsfreie Stadion war vor nicht allzu langer Zeit noch eine Vision, jetzt stehen wir kurz vor der Umsetzung“, sagte Hacker. Dank digitaler Planung und präziser Umsetzung konnte die Montage schneller als geplant abgeschlossen werden. Aufgrund der denkmalgeschützten Struktur des Dachs mussten die Module per Hand in über 20 Metern Höhe installiert werden, was vor allem im Winter eine große Herausforderung war. Noch eine Neuerung gibt es: Überschüssige Energie wird künftig auch im benachbarten Stadionbad genutzt. Neben Photovoltaik setzt das Stadion auf Geothermie und Wärmepumpen, 270 Bohrungen wurden dafür unterhalb der Trainingsplätze vorgenommen. Mittlerweile wird auf den Plätzen wieder fleißig gekickt.
Video vom Dach des Wiener Ernst-Happel-Stadions wie es mit dem letzten seiner über 9000 Module der neuen Fotovoltaikanlage ausgerüstet wurde ->
E-Bagger und Power aus Öko-Strom
Posted by Wilfried Allé
Monday, March 10, 2025 10:56:00 AM
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In Wien hat ein besonderes Bauprojekt begonnen, das einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten soll. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien und der Baufirma Porr testet die Stadt Wien den Einsatz von CO2-neutralen Baustellen. Auf zwei Baustellen im 14. Bezirk werden insgesamt 400 Meter Wasserleitungen erneuert – und das ausschließlich mit elektrisch betriebenen Baugeräten.
Zum Einsatz kommen Maschinen wie Bagger, eine Vibrationswalze, ein Asphaltfertiger und mehrere Elektro-Fahrzeuge. Auch die Baustellencontainer werden mit Ökostrom versorgt. Für den Transport von Aushub- und Verfüllmaterial werden LKW mit einem speziellen umweltfreundlichen Kraftstoff verwendet. Dieser stößt bis zu 90 Prozent weniger CO2 aus als herkömmlicher Diesel. Neben der Reduzierung von CO2-Emissionen sorgt das Projekt auch für weniger Lärm und somit für eine Entlastung der Anwohner*innen. „Klimaschutz ist Menschenschutz. Deshalb tun wir in Wien alles, um die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen weiter zu senken“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky über das innovative Vorhaben. Erste Ergebnisse werden Ende Mai erwartet, die Technische Universität begleitet das Projekt wissenschaftlich. Auch die Erfahrungen der Bauarbeiter*innen werden dabei miteinbezogen.
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, February 12, 2025 10:06:00 AM
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Wien geht beim Klimaschutz einen entscheidenden Schritt: Als erstes Bundesland Österreichs wird die Stadt ein eigenes Klimagesetz beschließen. Der finale Gesetzestext soll noch im Frühjahr im Landtag verabschiedet werden, berichteten Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr und Klimastadtrat Jür Czernohorszky bei einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Die scheidende Bundesregierung hat es in der vergangenen Legislaturperiode nicht geschafft, auch nur einen Entwurf für ein dringend benötigtes Klimagesetz vorzulegen“, sagte Stadtchef Ludwig. Deshalb habe man sich in Wien für den eigenen Weg entschieden, da auch hier die Auswirkungen der Erderwärmung stark spürbar sind. Durch das Gesetz wird - ergänzend zu einem bereits bestehenden Klimafahrplan - eine verbindliche Grundlage für die Klimaneutralität bis 2040 geschaffen. Das reduziert nicht nur den CO₂-Ausstoß, sondern garantiert auch langfristige Planungssicherheit für Unternehmen und die Stadtverwaltung, so das Ziel. Außerdem werden zahlreiche konkrete Klimaziele darin verankert, ständig überprüft und gegebenenfalls auch angepasst. Zusätzlich soll das Gesetz Maßnahmen wie den Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Grünflächen und klimafreundliche Verkehrsmittel fördern, heißt es. Besonderer Fokus wird auch auf den Möglichkeiten für die Bevölkerung, sich aktiv einzubringen, liegen.
Leitlinien Klimaschutz - Wien wird klimaneutral
Die Stadt senkt und vermeidet Treibhausgasemissionen durch einen gesenkten Energieverbrauch, gesteigerte Effizienz im umfassenden Sinn sowie den Umstieg auf erneuerbare Energie und richtet Handlungen und Entscheidungen auf einen deutlich reduzierten Ressourcenverbrauch aus.
Leitlinien Klimaanpassung - Wien wird klimaresilient
Die Stadt Wien begegnet den Folgen des Klimawandels, indem sie den urbanen Raum lebenswert gestaltet, die städtische Infrastruktur leistungsstark anpasst und die lebenswichtigen Funktionen der Umwelt bewahrt.
Wiens Klima-Strategie
Wien ist eine sehr lebenswerte Stadt und soll das auch bleiben. Deshalb macht die Stadt Wien Politik, die gut für das Klima und die Menschen ist. Nur so wird das Leben aller Menschen hier langfristig immer besser. Das Wien der Zukunft soll daher klimaneutral, klimaresilient und klimagerecht sein.
... also nur einen Euro pro Tag
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, February 5, 2025 8:36:00 AM
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Klare Ansage vom Stadtchef an die Öffi-Nutzer*innen: Bürgermeister Ludwig macht sich erneut dafür stark, dass der Preis der Wiener Linien-Jahreskarte weiterhin stabil bei 365 Euro bleibt. Das günstigste Öffi-Ticket gibt es seit 2012, inzwischen haben mehr Wiener*innen eine Öffi-Jahreskarte als es zugelassene Autos in der Stadt gibt.
Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, können die Jahreskarte WIEN zum ermäßigten Preis kaufen.
https://www.wienerlinien.at/jahreskarte#
Wiens Öffi-Netz zählt zu den besten der Welt und ist ein Schlüssel für unsere hohe Lebensqualität. Gemeinsam machen wir Wien bis 2040 CO2-neutral.
ist nun in Potsdam in Betrieb
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, December 18, 2024 9:46:00 AM
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Ein erstes vollelektrisches Müllauto ist nun in Potsdam in Betrieb. Das 27 Tonnen schwere Fahrzeug ist bereits seit diesem Sommer Teil der Fahrzeugflotte, fährt komplett emissionsfrei und fast geräuschlos. Eine Ladung reicht für etwa zwei Tage. Dann wird das Fahrzeug an der Schnellladesäule direkt am Betriebshof aufgeladen, was etwa 3,5 Stunden dauert. Künftig soll der Strom dafür über Photovoltaikmodule auf einem Hallendach direkt vor Ort erzeugt werden. Derzeit wird das Fahrzeug, das 520.000 Euro gekostet hat, für die Leerung der Papiertonnen eingesetzt. Mehr im Artikel der rbb.
Frage, und was hat das mit Wien zu tun?
Hier die Antwort (aus dem Jahr 2019) ->
Regionales Erfolgsmodell auf dem Weg zur Klimaneutralität
Posted by Wilfried Allé
Thursday, December 12, 2024 8:35:00 PM
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Wenn in Wien der Herbst Einzug hält, die ersten Blätter fallen und die Temperaturen sinken, beginnt die Zeit, in der die Wienerinnen und Wiener ihre Heizungen aufdrehen. In den kommenden Monaten ist es besonders wichtig, sich auf eine sichere Wärmeversorgung verlassen zu können. Die Fernwärme von Wien Energie zeigt, wie wir sicher und umweltschonend durch diesen und viele zukünftige Winter kommen
Neben den Haushalten profitieren auch rund 8.000 Betriebe von der Fernwärme – darunter Gärtnereien, die die Stadt das ganze Jahr über mit frischem Gemüse versorgen. Gurken, Paradeiser, Paprika, Melanzani und viele weitere Gemüsearten können fast das ganze Jahr über angebaut werden, denn seit Mitte der 1990er-Jahre stellt Wien Energie die Fernwärmeversorgung vieler Gärtnereien sicher. Dies trägt wesentlich zur zuverlässigen Versorgung der Stadt und ihrer Bewohner*innen mit Lebensmitteln bei.
Bis 2040 soll die Fernwärme vollständig klimaneutral sein. Leuchtturmprojekte wie die 2023 in Betrieb genommene Großwärmepumpe bei der ebswien Kläranlage in Simmering, die aus der Abwärme des gereinigten Klärwassers Fernwärme für 56.000 Haushalte erzeugt, sind auf diesem Weg entscheidend. In Zukunft wird auch Geothermie eine zentrale Rolle spielen: Ab den 2030er Jahren sollen bis zu 200.000 Haushalte mit klimaneutraler Fernwärme aus der Tiefe versorgt werden.
zum vollständigen Artikel ->
Emissionsneutral dank Erdwärme und Photovoltaik
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, November 12, 2024 10:24:00 AM
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Das Ernst-Happel-Stadion in Wien wird derzeit zum ersten emissionsneutralen Stadion Europas umgebaut. Nach umfangreichen Bauarbeiten wurden gestern, 11.11.2024 die Trainingsplätze des Stadions an den SK Rapid und den Wiener Fußballverband übergeben. „Das neue Trainingsgelände zeigt die hohen Maßstäbe, die wir bei der Erneuerung der Wiener Sportstätten ansetzen“, sagte Sportstadtrat Peter Hacker am Montag. Unter den Rasenflächen, auf denen künftig auch die Nachwuchsteams des SK Rapid trainieren werden, befindet sich nun eine der größten Erdwärmeanlagen Wiens, mit insgesamt 270 Erdsonden, die mittels 40 Kilometer Bohrungen installiert wurden. Zusammen mit Erdkollektoren und Wärmepumpen erzeugt die Anlage rund 9.700 MWh jährlich, was dem Energiebedarf von etwa 900 Haushalten entspricht. Auch die Lichtanlagen wie Flutlicht und Gehwegleuchten wurden auf energiesparende LEDs umgestellt. Diese werden künftig mit Hilfe einer Solaranlage auf dem denkmalgeschützten Stadiondach betrieben.
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, September 4, 2024 10:03:00 AM
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Musical-Unterhaltung mit klimafreundlicher Kühlung gibt es ab der neuen Spielzeit im Ronacher. Mit dem Anschluss an den Fernkältering der Wien Energie wird das traditionsreiche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert nun mit 435 Kilowatt Kälteleistung versorgt.
Das entspricht der Kühlleistung von rund 120 herkömmlichen Klimageräte und ermöglicht eine Einsparung von und 50 Prozent der bisherigen CO2-Emissionen. „Dies Maßnahme bringt uns den ehrgeizigen Klimazielen unserer Stadt wieder ein Stück näher“, sagt Peter Hanke, Stadtrat für Wirtschaft, Finanzen und Wiener Stadtwerke. Auch für die bei Vollauslastung rund 1.000 Besucher*innen des Theaters bringt das natürlich Vorteile: Schwitzen werden in Zukunft wohl nur mehr die Darsteller*innen auf der Bühne. Das Ronacher ist das zweite traditionsreiche Wiener Musiktheater, das auf Fernkälte setzt. Bereits im Sommer 2023 wurde die Wiener Staatsoper an das System angeschlossen. Der Ausbau der Fernkälte läuft weiterhin auf Hochtouren. Derzeit versorgt Wien Energie rund 200 Gebäude klimafreundlich über ein Netz von 30 Kilometern Fernkälteleitungen.
Flexibel unterwegs
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, July 30, 2024 10:35:00 AM
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Die Wiener Linien haben zehn Wasserstoffbusse des italienischen Herstellers Rampini bestellt, die ab Mitte 2025 in der Wiener Innenstadt fahren sollen. Diese Busse, bekannt als Rampini Hydron, ersetzen die bisherigen Elektrobusse auf den Linien 2A und 3A.
Sie kombinieren elektrische Antriebstechnologie mit Wasserstoff-Brennstoffzellen, die während der Fahrt die Batterie aufladen. Dadurch können sie den ganzen Tag ohne Nachladen im Einsatz sein, was das bisherige Ladesystem überflüssig macht. Mit einer Gesamtlänge von acht Metern bieten die vollklimatisierten Rampini Hydron Busse Platz für 42 Fahrgäste (13 Sitz-, 28 Stehplätze und einen Kombiplatz). Ihre Reichweite beträgt mindestens 250 Kilometer. Die neuen Busse werden an einer speziell errichteten H2-Tankstelle und Ladestation in Erdberg betankt und geladen. Verwendet wird grüner Wasserstoff, der vor Ort in Wien produziert wird. Öffi-Stadtrat Peter Hanke: „Mit den neuen Bussen für die Innenstadt setzen wir das nächste innovative Ausrufezeichen.“
Zusätzlich zu den Rampini Bussen haben die Wiener Linien bereits zuvor zehn Wasserstoffbusse des portugiesischen Herstellers CaetanoBus bestellt, die ab 2025 auf der Linie 39A eingesetzt werden. Die Investitionskosten für die neue Busflotte betragen rund 12 Millionen Euro.
Unser Weg zur klimagerechten Stadt
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, June 18, 2024 7:27:00 PM
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Wien ist nicht nur beim Thema Wohnbau oder Bildung Vorreiterin, sondern auch wenn es um den Schutz unserer Natur geht. Im Rahmen der Biodiversitätsoffensive setzt Wien schon viel um – angefangen beim Liesingbach oder dem Wienfluss bis zum kürzlich präsentierten größten Renaturierungsprojekt, dem Naturschutzareal Breitenlee. Klimaschutz und Klimaanpassung sind zentrale Aufgabe in der Wiener Stadtpolitik. Deshalb ist Wien auch für das EU-Renaturierungsgesetz!
Der Wiener Weg geht Hand in Hand mit dem Wiener Klimafahrplan. Wir in Wien haben uns das Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Denn eine intakte Natur ist die Grundlage für ein gesundes Klima, eine vielfältige Artenwelt und eine lebenswerte Stadt. Der Mensch und seine Bedürfnisse stehen im Zentrum aller Anstrengungen. Von der Energiewende, über die Stadtentwicklung bis hin zu Bildung, Kultur, Soziales und leistbarem Wohnen.
Die starke öffentliche Unterstützung der Wiener Sozialdemokratie war daher ein entscheidender Faktor für das JA von Ministerin Gewessler und Österreich. Dieses JA war schließlich auch von enormer Bedeutung. Denn um eine Mehrheit für das Inkrafttreten zu erreichen, mussten gestern 15 der 27 Mitgliedstaaten zustimmen, die gleichzeitig 65 % der EU-Bevölkerung vertreten.
Mit der Zustimmung Österreichs (rund 2% der EU-Bevölkerung) wurde die Verordnung gestern sehr knapp durch 20 Staaten, die 66,07 % der Bevölkerung ausmachen, angenommen. Wir haben somit Geschichte geschrieben. Es wäre natürlich besser, wenn die Bundesregierung in so einer wichtigen Frage an einem Strang zieht. Das Bild, welches die Bundesregieung aktuell abgibt, schadet der Reputation Österreichs innerhalb der Europäischen Union.
https://www.wien.gv.at/spezial/klimafahrplan/