Posted by Wilfried Allé
Friday, September 6, 2024 10:18:00 AM
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In einem Elektro-Montagebetrieb mit rund 150 Beschäftigten wurde eine Arbeitszeitreduktion von 38,5 auf 36 Stunden als 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich evaluiert. Dabei wurden die Vor- und Nachteile für Gesundheit, Vereinbarkeit, Zufriedenheit und Arbeitsbelastung untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zufriedenheit bei allen Stakeholdern. Besonders die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbesserte sich bei gleichbleibender Arbeitsbelastung und gesunkenem Überstundenvolumen. Die Produktivität wurde als gestiegen beurteilt. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Erfolgsfaktoren zu der gelungenen Umsetzung der 4-Tage-Woche beigetragen haben!
4-Tage-Woche als Mittel zur Fachkräftegewinnung
In der Arbeitswelt lässt sich eine klare Tendenz bei den Wünschen vieler Beschäftigter hin zu mehr individualisierten und kürzeren Arbeitszeiten erkennen. Ergebnisse aktueller Studien zeigen ebenfalls, dass mit Arbeitszeitverkürzungen positive Effekte erzielt werden können.
Für die Umsetzung gibt es selbstredend keine Patentrezepte. Voraussetzungen und Möglichkeiten sollten immer gründlich geprüft werden, damit eine Umstellung erfolgreich sein kann. Insbesondere das Geschäftsmodell und die Arbeitsorganisation bestimmen, welche Form der Arbeitszeitgestaltung funktionieren kann. Zusammen mit der Beteiligung aller Stakeholder können so gute Modelle gefunden werden, die dann auch nachhaltig wirksam sind, wie nun auch das Beispiel des Elektro-Montagebetriebs Elektro Kagerer zeigt.
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Wohingegen Österreichs Konservative mit Wehmut zurückzublicken scheinen. "Vorwärts, wir wollen zurück!" ->
Was muss getan werden um diesen Fehlstand zu beheben?
Posted by Wilfried Allé
Thursday, December 28, 2023 2:27:00 PM
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Arbeitskräfte in der Pflege fehlen. Keine wirklich neue Entwicklung! Der Rechnungshof (RH) ließ mit seinem Bericht aufhorchen, der einer eindringlichen Warnung gleichkommt: Im Pflegebereich gebe es weiterhin erheblichen Handlungsbedarf. Handlungsbedarf deshalb, weil der Großteil der RH-Empfehlungen aus den vergangenen Jahren, nämlich eine notwendige und umfassende Pflegereform auf den Weg zu bringen, nicht umgesetzt wurde. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Bis 2030 werden laut RH mindestens 70.000 - voraussichtlich sogar deutlich mehr - zusätzliche Personen im Pflege- und Betreuungssektor fehlen.
Was muss getan werden um diesen Fehlstand zu beheben? Einer der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Attraktivierung der Ausbildung. SPÖ-Chef Andreas Babler will die Pflege attraktiver machen. Dazu soll es in der Ausbildung eine Entlohnung von 2.300 Euro brutto geben, wie er im Interview mit der Austria Presse Agentur betont. Die Auszubildenden wären seinen Vorstellungen zufolge auch sozialversichert. Und dieser Vorschlag ist gar nicht so ungewöhnlich oder ganz besonders neu. Als Richtschnur nimmt Babler die Entlohnung von Polizeischülern, die eben 2.300 Euro brutto erhalten, was er begrüßt. Dieselben Regeln sollten auch für Pflegeschüler gelten - egal ob für Assistenz, Fachassistenz oder diplomierten Bereich. Denn derzeit müsse man etwa für eine Pflege-Ausbildung auf einer Fachhochschule sogar 800 Euro im Jahr bezahlen. Die von ihm errechneten Kosten von 220 Millionen im Jahr hält Babler für „überschaubar“.
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Lohn für Pflegeschüler: Was hält die Bundesregierung von Bablers Vorschlag? Was unternimmt sie, um die Lage zu verbessern? Und wie wirkt sich die jüngst im Rahmen des Finanzausgleichs beschlossene Gesundheitsreform auf den Pflegesektor aus?
Gerald Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida hatte ja kürzlich erklärt, das Pflegepersonal sei dabei leider nicht ausreichend berücksichtigt worden. Besonders die Ausbildungskosten führt er ins Treffen. An den meisten Fachhochschulen sind für die Ausbildung zur diplomierten Pflegekraft pro Semester 363,36 Euro Studienbeitrag zu zahlen. Gleichzeitig gibt es mittlerweile aber verschiedenste Modelle von Pflegeausbildungsprämien bzw. -stipendien von Bund und Ländern.
Aus dem Büro von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) verweist man auf „Presse“-Nachfrage, ob man für den „Babler-Vorschlag“ zu haben wäre, folgendermaßen hin. „Um mehr Menschen für eine Ausbildung im Pflegebereich zu gewinnen, wurden im Rahmen der Pflegereform 2022/2023 auch finanzielle Anreize geschaffen. Wer seine erste Ausbildung an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, Fachhochschulen und Sozialbetreuungsschulen macht, erhält seit September 2022 einen Ausbildungsbeitrag von mindestens 600 Euro pro Monat. Ab dem Jahr 2025 erhöht sich dieser Betrag jährlich. Damit profitieren junge Menschen schon während der Ausbildung“, heißt es.
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Anm.: Im letzten Abschnitt zum obigen Artikel unter "Gehaltszuschuss" würden ohnehin 8,7 Milliarden Euro bis 2028 im Rahmen des Pflegefonds ins Rennen geschickt. Liest sich gut. Wieviel davon aber für den Bund-Länderausgleich gemäß Artikel 15a-Vereinbarung vorbehalten bleibt, liest sich daraus nicht. Und schon gar nicht wieviel davon zu einer Gehaltsverbesserung der Pflegekräfte verwendet werden könnte. Das erfährt man dort schon gar nicht. Es bleibt unbestimmt! Ein Großteil wird wohl für den Entfall des Pflegeregresses Verwendung finden (müssen).
Posted by Wilfried Allé
Monday, March 13, 2023 10:45:00 AM
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Für die Generation der Digital Natives lohnt sich Arbeit immer weniger. Für die einen nicht, weil sie ohnehin viel erben, für die anderen nicht, weil sie ohnehin nichts erben. Ein langes, hartes Arbeitsleben kann diesen Unterschied immer seltener ausgleichen. Der Konflikt zwischen Arbeit und Kapital wird wieder deutlicher und der technische Fortschritt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Digitalisierung verändert nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch unsere Arbeit.
Lesen Sie den gesamten Beitrag auf https://awblog.at/der-arbeitskampf-der-digitalen-dienerschaft/?jetztlesen ->
Posted by Wilfried Allé
Tuesday, July 26, 2022 11:30:00 AM
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Carolin Vollmann, Eric Balthasar
25. Juli 2022
Die ILO-Konferenz hat im Juni 2022 den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Katalog der grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit aufgenommen und die Kernarbeitsnormen erweitert. Arbeits- und Gesundheitsschutz ist damit ein Menschenrecht. Jährlich sterben weltweit immer noch rund 2,8 Millionen Menschen durch arbeitsbezogene Unfälle und Krankheiten. Durch die Pandemie ist die Bedeutung von sicheren Arbeitsbedingungen noch mehr in den Vordergrund gerückt. Nun ist es an der ILO und ihren Mitgliedsstaaten, diese Rechte umzusetzen und den Worten Taten folgen zu lassen.
Lesen Sie den gesamten Beitrag auf https://awblog.at/ilo-konferenz-recht-auf-gesundheit-am-arbeitsplatz/?jetztlesen
Posted by Wilfried Allé
Saturday, January 29, 2022 5:01:00 PM
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In immer mehr Firmen wird nahezu der gesamte Arbeitsalltag digital aufgezeichnet. Die Analyse von Daten über Arbeitstätigkeiten und Verhaltensweisen wird schnell zur permanenten Überwachung und Kontrolle. Während betriebliche Abläufe optimiert werden, geraten ArbeitnehmerInnen unter Druck – und unter Pauschalverdacht. In einer umfangreichen Studie wird vorgelegt, wie Betriebe Daten über (und gegen) Beschäftigte nutzen.
Smartphones sind heute bei Weitem nicht die einzigen Geräte, die permanent Daten über das Verhalten ihrer NutzerInnen erfassen. Während das Barcode-Lesegerät an der Supermarktkasse, in der Fabrik oder im Logistikzentrum schon länger Daten über diejenigen sammelt, die damit arbeiten, dehnt sich die Speicherung von Verhaltensdaten heute in viele andere Bereiche aus – Maschinen, Fabrikhallen, Labore, Bürogebäude, Arbeitsplätze und Fahrzeuge werden zu digital vernetzten Umgebungen.
Oder, Microsoft 365 kann heute aufzeichnen, welche Programme wie lange genutzt und welche Dateien erstellt, geändert, geöffnet oder freigegeben wurden. Auch Kalendereinträge und Kommunikationsdaten stehen für Auswertungen zur Verfügung. Mit Berichtsfunktionen wie Workplace Analytics können Firmen analysieren, wie viel Zeit ArbeitnehmerInnen mit Videokonferenzen, Besprechungen oder E-Mail-Versand verbringen.
Neben solchen sehr fragwürdigen Technologien nutzen viele größere Unternehmen immer weitreichendere Daten für Analysen. Auch im Namen der Sicherheit werden oft Produkte eingesetzt, deren Funktionen einer Totalüberwachung des Arbeitsalltags gleichkommen.
Die umfassende digitale Protokollierung von Arbeitstätigkeiten wird schnell zur permanenten Überwachung und Kontrolle, die tief in die Rechte und Freiheiten von ArbeitnehmerInnen eingreift.
In Österreich sind ArbeitnehmerInnen digitalen Kontrolltechnologien keineswegs hilflos ausgeliefert. Die rechtliche Situation für die Mitsprache bei betrieblicher Datenverarbeitung ist durch DSGVO und Arbeitsverfassungsgesetz im globalen Vergleich nicht schlecht. Einige der oben beschriebenen Praktiken sind hierzulande sicherlich illegal. Digitale Leistungs- und Verhaltenskontrolle oder gar eine durchgängige Überwachung sind nur sehr eingeschränkt möglich. Unternehmen müssen heute für fast alle datenverarbeitenden Systeme zwingend Vereinbarungen mit dem Betriebsrat abschließen. Dennoch stellt die Durchdringung des Arbeitsalltags mit Datenverarbeitung die Mitbestimmung vor große Herausforderungen.
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Robert Misik im Gespräch mit Hubertus Heil
Posted by Wilfried Allé
Wednesday, December 2, 2020 8:58:00 PM
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Mit der Pandemie und der Wirtschaftskrise bricht noch mehr Unsicherheit in die Leben vieler Menschen ein. Zugleich werden Prekaritäten durch die Pandemie noch sichtbarer: etwa in der Fleischindustrie die Zustände in den Arbeiterwohnanlagen, die Lage der Paketzusteller*innen, der Pfleger*innen. Aber die Unsicherheiten und Abstiegsängste ziehen längst auch weitere Kreise: Struturwandel bedroht auch scheinbar sichere Arbeitsplätze, lässt aber zugleich neue entstehen. So wird das „Bedürfnis nach Sicherheit“ wieder zentral. Arbeit ist auch mehr als nur ein Job, der sicheres Einkommen garantiert: Sie gibt uns eine Identität, webt Menschen in soziale Netzwerke ein, ist Quelle von Status und Selbstrespekt – und nicht zuletzt Quelle von Wohlstand und Fortschritt. Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales der Bundesrepublik Deutschland, skizziert den „Wert und den Wandel der Arbeit“ und die Aufgaben zeitgenössischer Sozialpolitik.
Hier geht´s zum Video ->
(am 27. November 2020 aufgezeichnetes Online-Gespräch)
Hubertus Heil ist seit 2018 deutscher Bundesminister für Arbeit und Soziales. Der SPD-Politiker ist seit 1998 Abgeordneter zum Bundestag und war unter anderem auch Generalsekretär der deutschen Sozialdemokratischen Partei. Hubertus Heil Heil bekleidet seit 2019 zudem das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD.
Robert Misik, Autor und Journalist
rund 200 Arbeitsplätze für Opel-Mitarbeitern bei den Wiener Linien angeboten
Posted by Wilfried Allé
Friday, April 5, 2019 3:51:00 PM
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Angesichts des drohenden Stellenabbaus im Opelwerk in Wien-Aspern bietet die Stadt Wien den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassende Unterstützung an. Wie bereits zugesichert, wird die Stadt Wien jenen MitarbeiterInnen, die vom Personalabbau betroffen sind, für einen beruflichen Neustart unter die Arme zu greifen.
Der Wiener Bürgermeister betont: „Wir haben hier in der Stadt Wien sehr rasch reagiert. Gemeinsam mit den ressortverantwortlichen Stadträten Ulli Sima und Peter Hanke haben wir umfassende Unterstützungen und Angebote für die Betroffenen geschaffen.“
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Vielleicht sollte er das türkise (vormals schwarze) Brillenglas ablegen
Posted by Wilfried Allé
Sunday, August 26, 2018 6:43:00 PM
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Was soll man dazu sagen? Seit Mitte 2017 ist Mahrer Wirtschaftsminister und ein Jahr später kommt er drauf, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Das ist weniger unterschätzt als vielmehr verschlafen. Wie soll man solche Chefs ernstnehmen?
Dabei ist jedem Wirtschaftsexperten, speziell jenen, die die freien Marktmechanismen von "Angebot und Nachfrage" huldigen, klar: Je geringer die Bezahlung desto größer der Fachkräftemangel und umgekehrt.
Man versucht uns tagtäglich einzuhämmern, dass es diesen Fachkräftemangel wirklich gibt und dass man deshalb so viele Ausländer wie nur möglich ins Land holen muss. Tatsächlich wollen viele Betriebsbesitzer - von den KMUs bis hin zu den Großkonzernen - bestens ausgebildete Fachkräfte zu Niedrigstlöhnen einstellen. In diesem konkreten Fall ist ihnen die ansonsten so geliebte freie Marktwirtschaft nicht so angenehm. Angenehm ist sie nur, wenn es nach ihren Vorstellungen läuft. Es gibt keinen Fachkräftemangel in der Form wie es kommuniziert wird.
Analog verhält es sich mit Lehrlingen. Die werden "händeringend" von der Wirtschaft gesucht. Aber ausgebildet werden diese von staatlich gestützten Ausbildungszentren, die sich sozialpolitisch und solidarisch um diese jungen Leute kümmern. Und nochmals, zum besseren Verständnis für ‚Verschätzer‘: Wenn es am Markt nicht die Leute gibt, die man braucht, dann muss man sie eben ausbilden. Klar, das passt nicht so recht zur Philosophie der schnellen Rekrutierung und dem ebenso schnellen Wiederabbau bei Auslastungsdellen. Ein weiteres Versäumnis (auch das der Gewerkschaften) war und ist, man hätte schon bei Zeiten Leihformen in der aktuell praktizierten Form nicht ausufernd zulassen dürfen. Das Thema von der Generation Praktikum und der befristeten Arbeitsverträge schlägt da ebenso in dieselbe Kerbe.
mehr zu Mahrers 'Unterschätzung' ->
mehr zu Mahrers "Nicht selbst involviert" ->
Soll zukünftig Effizienz einhergehend mit inhumaner Arbeitsgestaltung das Ziel sein
Posted by Wilfried Allé
Sunday, July 8, 2018 1:54:00 PM
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Bei guter Pflege spielt für die meisten der menschliche Aspekt eine wichtige Rolle. Die Kernaufgabe der Gesundheits- und Krankenpflege ist die Umsetzung des Pflegeprozesses. Das bedeutet, Menschen bei ihren krankheitsbedingten Einschränkungen und bei der Therapie zu unterstützen. Unterstützung geben heißt nicht, wie am Fließband Handgriffe zu erledigen.
Ein Stimmungsbild der Pflege in Österreich 2018 zeigt in den erhobenen Bereichen – Berufszufriedenheit, Wiederwahl des Berufes und Weiterempfehlung des Pflegeberufes – eine deutliche Verschlechterung zu den Erhebungen im Jahr 2009.
Die Arbeitsbedingungen sind problematisch. Pflegerinnen und Pfleger schildern, dass der Personalmangel dazu führt, dass es nicht mehr möglich ist, Kranken und ihren Angehörigen in belastenden Situation beizustehen, sie zu beraten und ihnen zuzuhören. Sie fühlen sich ausgenutzt und dazu gezwungen, ihre Ideale zu verraten – was dann bleibt, ist der Ausstieg aus dem Beruf. Gesellschaftlich gibt es allgemein eine geringe Wertschätzung für interaktionsintensive Tätigkeiten – angefangen vom Bereich der frühkindlichen Entwicklung (KindergartenpädagogInnen) bis hin zur Altenpflege. mehr ->
Posted by Wilfried Allé
Monday, May 7, 2018 8:50:00 PM
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"Die Anforderungen an Mitarbeiter und Aufgabenbereiche ändern sich. Der Umgang mit Software und Programmierkenntnisse werden immer wichtiger. Gerade für Hochlohnländer wie Österreich ist die Digitalisierung der Industrieproduktion jedoch eine große Chance. Denn nach vielen Jahrzehnten, in denen der globale Wettbewerb über die Produktionskosten -und damit zu einem erheblichen Teil über Personalkosten -geführt wurde, können wir jetzt verstärkt mit Know-how und Innovationen punkten. Wir haben in Österreich sogar bereits einen Mangel an guten Facharbeitern: Seit Jahresbeginn suchen wir beispielsweise an unserem Standort Linz intensiv 30 Mitarbeiter, finden aber kaum geeignete Kandidaten", so Wolfgang Hesoun. mehr ->
Zur Person: Wolfgang Hesoun lenkt seit Herbst 2010 als Vorstandsvorsitzender die Geschicke von Siemens Österreich. Zuvor war der gelernte HTL- Ingenieur (Fachrichtung Feinmechanik) Generaldirektor und Vorstandschef des heimischen Bauriesen Porr.
Das Problem Facharbeitermangel lässt sich einfach und rasch lösen: "Zahlt den Leuten endlich wieder ordentliche Löhne und Gehälter. Bietet ihnen eine qualitative und quantitative ordentliche innerbetriebliche Ausbildung; und im Nu ist der vielbeklagte, vielbejammerte Arbeitskräftemangel Schnee von gestern". Ja, das kostet. Aber der ROI ist rascher erreicht als gedacht.
Woher ich das weiß? Auch in den frühen 1970 Jahren war es so: Facharbeitermangel wohin man schaute. Aber dann, dann wurde ordentlich bezahlt, und die Leute bildeten sich gerne weiter, weil ihre Aussichten auf einen gut bezahlten Job intakt waren. Prekäre Arbeitsverhältnisse? Fehlanzeige! Fragt nicht permanent bei Roland Berger und Co nach. Wir, die Grauen Wölfe aus den 70-er Jahren helfen den unter Personalnotstand leidenden Topmanagern gerne weiter - sogar für ein Zehntel der Gage jener hochdotierten Beraterfirmen.
Kontaktaufnahme hier via Comments möglich.
Wir werden uns dann umgehend bei ihnen melden.
